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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 401

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 401 (sequence 404)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8209-3484358
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Ostrowsky, Kaplan, Ussischkin 401 das Budget um 21.000 Pfund reduziert werden. Alle Kommissionen haben anerkannt, daß mit dieser Summe das Erziehungswesen nicht erhalten werden kann. Die betreffenden Vorschläge der Erziehungskommission lauten: A. Budget}i agen. 1. Der Kongreß billigt die Haltung des Waad Hachinnuch und der bei der Leitung der Jewish Agency bestandenen Budgetkommission, daß im Erziehungsbudget keine Ersparnisse vorgenommen werden sollen, die zur Schließung von Klassen und zur Entfernung von Kindern aus den Schulen führen könnten. 2. Nach Besprechung der Lage des Erziehungswerkes im Lande und nach Erörterung von Einzelheiten des Erziehungsbudgets beschließt der Kongreß, daß es unmöglich ist, für das Jahr 5692 weniger als 67.500 Pfund für das Erziehungswerk in das Budget einzusetzen. 3. Nachdem auch im Rahmen der obigen Summe Ersparnisse vorgenommen werden müssen, beauftragt der Kongreß die zukünftige Leitung, mit den für Erziehungsfragen kompetenten Stellen in Palästina neuerlich über die Einzelheiten der im Rahmen des Budgets notwendigen Ersparnisse Verhandlungen einzuleiten, um das Gleichgewicht des Budgets für das nächste Jahr zu wahren. 4. In Anbetracht dessen, daß es zu den Pflichten einer Regierung gehört, die elementaren Erziehungsbedürfnisse aller Einwohner des Landes zu befriedigen, fordert der Kongreß von der Palästinaregierung, ihre Subvention für das Schulwerk in Palästina in einem alle Bedürfnisse elementaren jüdischen Unterrichts befriedigendem Maße zu erhöhen. Zu Punkt A 3: Die in Aussicht genommenen Ersparnisse im Betrage von 10.000 Pfund sollen zur Hälfte durch Kürzung der Lehrergehälter, zur Hälfte durch Zusammenlegung von Klassen und Erhöhung der maximalen Schülerzahl einer Klasse von 50 auf 60 erzielt werden. Dadurch kann uns die Erhaltung des Schulwerkes gelingen. Wir müssen sämtliche jüdischen Kinder im Land in unseren Schulen erziehen, da sonst die Regierung ihre Subvention einstellen würde. Zu Punkt A 4: Von all unseren Forderungen an die Regierung ist diese die gerechteste. Die Regierung erhält das gesamte arabische. Schulwerk des Landes und gibt dafür mehr als 100.000 Pfund jährlich aus. An unserem Schulwerk, das in eigener Verwaltungs- und Erziehungsautonomie geführt wird, beteiligt sie sich mit einer unserem Anteil an der Bevölkerung des Landes entsprechenden Summe von 19.300 Pfund. Da aber die arabischen Schulen von 22.000 Kindern besucht werden, gebührt uns für die 22.500 Kinder unserer Schulen ebensoviel wie den arabischen Schulen. Unbeschadet dessen werden wir aber nicht auf die autonome Weiterführung unseres Schulwerkes verzichten, wir haben ein Recht darauf. VORS. VIZEPRÄS. KAPLAN macht darauf aufmerksam, daß Punkt 1 und 2 in die Kompetenz der Budgetkommission fallen und daß daher jetzt nur über Punkt 3 und 4 abgestimmt werden kann. MENACHEM M. USSISCHKIN (Allg., Erez Israel) schlägt vor, Punkt 3 statt mit den Worten „Nachdem auch" mit dem Wort „Wenn'c beginnen zu lassen. Punkt A j wird in der so veränderten Fassung angenommen. MENACHEM M. USSISCHKIN schlägt vor, in Punkt A 4 das Wort ^elementaren" beide Male zu streichen. Weshalb sollen wir uns bei unseren For- 26

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