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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 400

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 400 (sequence 403)
Language
German, English, Hebrew
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400 2o. Kongreß-Sitzung: Bericht der Erziehungskommission BERICHT DER ERZIEHUNGSKOMMISSION. BERICHTERSTATTER DER ERZIEHUNGSKOMMISSION RABBI¬ NER MOSCHE OSTROWSKY (Misr., Erez Israel — spricht hebräisch): Die Erziehungskommission hat sich mit folgenden sechs Fragen befaßt: i. Erziehungsfragen im Zusammenhang mit dem Budget; 2. Frage der Übertragung der Erziehung an die Knesseth Israel; 3. Änderungen im Erziehungsstatut; 4. Frage des Technikums; 5. Frage der hebräischen Erziehung in der Diaspora; 6. Frage der Universität. Was die Frage des Budgets anlangt, so wissen wir zwar, daß diese Frage nicht direkt mit der Erziehungskommission zu tun hat, sondern daß sämtliche Budgetfragen von der Budgetkommission zu behandeln sind. Wir haben aber diese Frage von dem Gesichtspunkt aus betrachtet, mit welcher Summe es möglich ist, die Existenz des Erziehungswerkes zu sichern. Aus dem Material, das uns von dem Erziehungsdepartement der Jewish Agency überreicht wurde, haben wir folgendes ersehen: der Waad Hachinnuch — er ist aus den Vertretern der verschiedenen Richtungen, der Zionistischen Exekutive und des Waad Leumi zusammengesetzt — hat sich mit der Budgetfrage befaßt und ist zu der Schlußfolgerung gelangt, daß man mit der Summe, die von der Palästina-Exekutive vorgeschlagen wurde, nicht einmal das bestehende Erziehungswerk, unter Berücksichtigung des natürlichen Zuwachses, erhalten kann'. Im Jahre 5690 wurden in den verschiedenen Schulen der Palästina-Exekutive 21.000 Schüler unterrichtet. Im Jahre 5691 betrug die Zahl der Schüler 22.500. Nun sind in den bestehenden Schulen die Klassen überfüllt. Es befinden sich 50 Schüler in einer Klasse, und man kann daher den natürlichen Zuwachs nicht in den bestehenden Schulrahmen aufnehmen. Der Waad Hachinnuch hat festgestellt: wenn man das Erziehungsbudget für 5692 nicht um 13.000 Pfund über die Summe erhöht, die für das Erziehungswesen im Jahre 5691 bewilligt wurde, wird man nicht einmal die minimalsten Bedürfnisse des bestehenden Erziehungswesens befriedigen können. Die Exekutive der Agency hat aber nun einen Budgetentwurf für den Kongreß ausgearbeitet und für die Erziehung einen Betrag von 56.000 Pfund vorgeschlagen. Bei Behandlung dieser Frage geht die Exekutive nicht davon aus, welche Mindestsummen man für die Erhaltung des Erziehungswesens braucht, sondern die Treasury der Exekutive hat eine unüberschreitbare Gesamtsumme für das Budget vorgezeichnet und setzt nun einen gewissen Teil davon für die Erziehung fest, ohne zu fragen, ob dies nicht zur Zerstörung des Erziehungswesens führen und tausende von Kindern ohne Erziehung lassen muß. Die Treasury erklärt dann dem Erziehungsdepartement, es habe seine Arbeit auf Grund dieses Budgets durchzuführen und demgemäß verschiedene Reduktionen vorzunehmen. Das Erziehungsdepartement der Palästina-Exekutive hat diese Frage zusammen mit dem Waad Hachinnuch und der Subkommission der Ersparniskommission, die gemäß dem Beschluß der A.C.¬ Sitzung vom 14. Januar 1931 gewählt wurde, behandelt. Alle Kommissionen und Komitees waren der Ansicht, daß man mit dem vorgeschlagenen Betrag von 56.000 Pfund das bestehende Erziehungswerk nicht erhalten und den 22.500 Schülern keine Erziehung sichern kann. Im vorigen Jahre wurde für die Erziehung ein Betrag von 77.500 Pfund ausgegeben. Der Kongreß hatte zwar nur einen Betrag von 75.000 Pfund bewilligt, es zeigte sich aber, daß diese Summe nicht ausreichte. Aber auch gegenüber der damals bewilligten Summe soll jetzt

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