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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 371

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 371 (sequence 374)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8179-3484328
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Motzkin, Szkolniky Mereminski 37i wurden acht Schechunoth Owdim mit 450 Familien gegründet. Die Siedlungen repräsentieren einen Wert von mehr als 150.000 Pfund Sterling, davon 50.000 Pfund Eigenkapital der Siedler; den Rest gaben auf kaufmännischer Grundlage Banken, Versicherungsgesellschaften und auch Einzelpersonen. Keren Hajessod- Gelder wurden dabei fast überhaupt nicht in Anspruch genommen. Die Baukosten wurden stark herabgesetzt. Die Ansiedlung einer Familie in der Schechunath Owdim bei Haifa, wo jetzt 180 Familien angesiedelt werden, kostet 200 Pfund. Für diesen Betrag bekommt die Familie ein zweizimmriges Haus mit gedeckter Veranda, W. C. und Badezimmer, elektrische und sanitäre Installation, einen Garten von 1000 qm, bewässert und umzäunt, mit asphaltierten Gehsteigen und Straßen und einem .Gemeinschaftshaus für die ganze Siedlung. Für die Anleihe zahlt der Siedler monatlich £ 1800 inkl. der Prämie für eine Lebensversicherung im Betrage von 150 Pfund auf 20 Jahre. Diesen Betrag zahlt der Arbeiter in Haifa für ein kleines unhygienisches Zimmer. Die Baukosten für die Häuser unserer Schechunoth Owdim betragen weniger als die Hälfte derjenigen in allen anderen Ländern. Ich schlage Ihnen die Annahme folgender Resolutionen vor: II. Ansiedlung städtischer Arbeiter: Schechunoth Owdim. 1. Der Kongreß bestätigt die Beschlüsse des XV. und XVI. Kongresses betreffend den Aufbau von Schechunoth Owdim und stellt mit großer Befriedigung den Fortschritt fest, der im Verlauf der letzten zwei Jahre im Aufbau städtischer Arbeitersiedlungen gemacht worden ist und durch den mehrere hundert jüdische Arbeiterfamilien in Schechunoth Owdim angesiedelt werden konnten. 2. Der Kongreß bedauert, daß es die finanzielle Lage der Jewish Agency nicht ermöglicht hat, den Aufbau städtischer Arbeitersiedlungen zu unterstützen, und fordert die Jewish Agency auf, Mittel und Wege zu suchen, um in Zukunft dieser wichtigen Kolonisationsaufgabe eine stärkere Förderung angedeihen zu lassen. 3. Der Kongreß begrüßt mit besonderer Befriedigung die Gründung einer Arbeiter- Großsiedlung auf dem Boden des Jüdischen Nationalfonds bei Haifa und schlägt dem Nationalfonds vor, auch eine geeignete Bodenfläche für die Errichtung einer ähnlichen Großsiedlung für die Arbeiterschaft von Tel Aviv ohne Unterschied der Parteiangehörigkeit zu erwerben. ISRAEL MEREMINSKI (Arb.y Erez Israel) schlägt vor, in Passus 3 die Worte »ohne Unterschied der Parteiangehörigkeit« zu streichen, da sonst der Anschein erweckt werden könnte, daß die bisher bestehenden Siedlungen auf parteiischer Grundlage errichtet worden seien. Der Vorschlag Mereminski wird angenommen. Hierauf wird Antrag II angenommen. BERICHTERSTATTER SZKOLNIK: Die Handwerker sind genötigt, Nebeneinnahmen zu suchen, da sie ihr Beruf oft nicht hinreichend ernähren kann. Es ist daher nötig, für sie Hilfswirtschaften zu errichten und ihnen neue Arbeitsmärkte, besonders in Städten mit gemischter Bevölkerung, zu schaffen. Wir legen Ihnen daher folgenden Antrag vor: 24*

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