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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 370

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 370 (sequence 373)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8178-3484327
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370 iy. Kongreß-Sitzung: Bericht der Kolonisationskommission Wir können in unser Budget keine Summe dafür einsetzen, aber wir können fordern, daß über die entsprechenden Maßnahmen beraten wird. Die zionistische Bewegung darf nicht ruhig bleiben, solange Hebron nicht größer und schöner als vorher als jüdische Stadt wiederhergestellt ist (Beifall). Unsere Resolution soll die Exekutive daran erinnern, daß sie die Frage der Wiederherstellung von Hebron studiere. VORS. PRÄS. MOTZKIN: Der Antrag hätte in die Kommission gebracht werden sollen. In Anbetracht der Wichtigkeit des Gegenstandes frage ich den Berichterstatter, ob die Kommission grundsätzlich bereit ist, den Antrag Ussischiin zu akzeptieren. Dann können wir diese Resolution zur Abstimmung bringen. BERICHTERSTATTER SZKOLNIK bejaht die Frage des Vorsitzenden. Bei der Abstimmung wird der Antrag Ussischkin einstimmig angenommen. BERICHTERSTATTER SZKOLNIK geht sodann zum Referat über die Resolutionen der Kolonisationskommission betreffend die städtische Kolonisation über: Die Kommission hat mit lebhaftem Interesse die Ausführungen von Herrn Supraski und der übrigen Vertreter der Industrie angehört und schlägt dem Kongreß die Annahme folgender Resolutionen vor: I. Industrie. 1. Der Kongreß beschließt, die Jewish Agency und die nationalen Fonds aufzufordern, der Industrie angesichts ihrer Erfolge und ihrer Bedeutung als Aufbau- Faktor Palästinas erhöhte Aufmerksamkeit und Förderung zuteil werden zu lassen. 2. Zu diesem Zwecke hält der Kongreß für erforderlich: a) Die Schaffung einer Industriebank; h) den Ausbau der Abteilung für Handel und Industrie bei der Exekutive; c) die Schaffung eines Wirtschaftsrates der Jewish Agency; d) die Förderung des Exportes durch Export-Prämien; e) die Gewährung langfristiger Kredite für die Konsolidierung bestehender Fabriken; f) Propaganda für Errichtung neuer Industriezweige in Palästina; g) die Veröffentlichung eines Aufrufes an das jüdische Volk, palästinensische industrielle und landwirtschaftliche Produkte zu kaufen. 3. Gleichzeitig wird die Regierung aufgefordert: a) Ihre Abteilung für Handel und Industrie wieder zu eröffnen; b) ihre Zollpolitik zugunsten der Industrie zu ändern; c) für die Deckung ihres Bedarfs vor allem die inländische Industrie zu berücksichtigen. Die Anträge werden angenommen. BERICHTERSTATTER SZKOLNIK: Die Kommission hat mit großem Interesse das Referat des Leiters des Zentralamts für städtische Arbeitersiedlungen in Palästina, Herrn Leo Kaufmann, angehört, in dem er den großen Fortschritt in der Errichtung von Schechunoth Owdim in der Umgebung von Haifa, Jerusalem und Tel Aviv seit dem XVI. Kongreß schilderte. In dieser Zeit, 1929 bis 1931,

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