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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 366

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 366 (sequence 369)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8174-3484323
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3 66 ij. Kongreß-Sitzung: Bericht der Kolonisationskommission a) denjenigen Siedlern, welche über den Minimalbetrag von 400 Pfund verfügen, bei Erlangung eines Kredites für den fehlenden Betrag behilflich zu sein. Wenn ein derartiger Kredit nicht oder nicht in vollem Ausmaße erlangt werden kann, lenkt der Kongreß die Aufmerksamkeit der Jewish Agency auf den Beschluß des Administrativkomitees der Jewish Agency vom August 1930, laut welchem ein derartiger Kredit in das Budget der Jewish Agency einzuschließen ist, soweit es nicht im Gegensatz steht zu früheren Beschlüssen über die Priorität der Konsolidierung der bestehenden Ansiedlungen. b) Diejenigen Ansiedler, die über 400 Pfund verfügen, aber in die Siedlung erst dann übersiedeln wollen, wenn die Orangenplantagen Frucht tragen, für die Anpflanzung von Plantagen von je 8 Dunam pro Siedler zu organisieren. Diese Orangenplantagen sollen soweit als irgend möglich durch Verwandte der Ansiedler bearbeitet werden. Zu diesem Antrag gibt es ein Minderheitsvotum Szkolnik: Der Kongreß schlägt der Jewish Agency vor, der Genossenschaft »Jachin« zu ermöglichen, eine Mittelstandsansiedlung auf einer Fläche von 2000 bis 2500 Dunam zu organisieren. JEHUDA CHORIN (Arb., Erez Israel) erhält das Wort zur Begründung des Minderheitsvotums: In den letzten Jahren wurde in der zionistischen Bewegung oft über die Frage der Mittelstandssiedlung gesprochen. Praktisch hat sich bereits die Gesellschaft »Jachin« mit dieser Frage befaßt, und sie ist mit einer großen Zahl von Familien des Mittelstandes in der Diaspora in Verbindung getreten, denen sie Orangerien im Lande vorbereitet hat, von denen diese Leute heute im Lande leben. Wir schlagen jetzt vor, daß von den freien Flächen in Wadi Chawarith 2000—2500 Dunam für die Ansiedlung von Gruppen solcher Ansiedler reserviert werden sollen, die für die Ansiedlung je 500 bis 600 Pfund eigener Mittel haben. Dies hat doppelte Bedeutung: 1. diese Gruppen werden die Wirtschaft mit ihrem eigenen Gelde errichten und auf keine Anleihen angewiesen sein; 2. es werden dadurch neue Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden, was bei der gegenwärtigen Lage in Erez Israel sehr wichtig ist. M. M. USSISGHKIN (Allg., Erez Israel): Ich will gegen den Minderheitsantrag von Szkolnik sprechen. Ich persönlich glaube, daß »Jachin« eine wichtige Institution ist, und ich wünsche ihr größten Erfolg bei ihrer Arbeit. Ich bin aber gegen den Antrag von Szkolnik. Für seine Arbeit braucht »Jachin« keine besondere Erlaubnis des Kongresses. Mit der Akzeptierung des Antrages übernimmt aber der Kongreß eine gewisse moralische Verpflichtung den Gruppen gegenüber, die sich ansiedeln wollen. Es gab schon Schwierigkeiten mit verschiedenen Privatgesellschaften, für welche zionistische Landesorganisationen eine moralische Verpflichtung übernommen hatten. Ich hoffe, daß »Jachin« besser als diese Gesellschaften arbeiten wird. Es ist aber nicht Sache des Kongresses, den Antrag von Szkolnik zu akzeptieren, es ist Sache der Exekutive in Erez Israel, »Jachin« zu helfen, wenn sie hierzu die Möglichkeit haben wird. Der Kongreß aber darf keine Verpflichtung, auch nicht eine moralische, übernehmen. ISRAEL MEREMINSKI (Arb., Erez Israel): Ich möchte Sie, Herr Ussischkin fragen: Werden Sie im K.K.L. die Sache positiv behandeln? M. M. USSISCHKIN: Wir sprechen jetzt von der Exekutive und nicht vom K.K.L. Sie kennen die diesbezüglichen Verhandlungen mit dem K.K.L., und

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