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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 359

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 359 (sequence 362)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8167-3484316
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A. Barth, Jabotinsky 359 wie in der Zionistischen Organisation jeder, der das Basler Programm anerkennt und den Schekel zahlt, das Wahlrecht zum Kongreß hat, jedermann das aktive und passive Wahlrecht für den Agency-Council besitzt, der ein Freund des Palästinaaufbaus ist und einen bestimmten Beitrag entrichtet. Die Kommission hat sich mit allen drei Vorschlägen eingehend beschäftigt, ist jedoch der Meinung, daß die ganze Angelegenheit noch nicht reif ist, um zu einer bestimmten Beschlußfassung zu führen. Sie war der Auffassung, daß man das ganze Problem einer ernsten Betrachtung unterziehen müßte, um zu weiteren Entschlüssen zu kommen. Daher hat die Kommission beschlossen, das ganze Protokoll über die Verhandlung dieses Punktes einschließlich der zur Änderung der Verfassung gestellten und abgelehnten Anträge dem A.C. zu überweisen; dabei soll das A.C. darüber informiert werden, daß die Ablehnung der Anträge nicht bedeutet, daß die darin enthaltenen Prinzipien vom Kongreß abgelehnt würden, sondern nur, daß der ganze Fragenkomplex zu einer abschließenden Regelung noch nicht reif sei und das A.C. erst die Möglichkeit haben müsse, die ganze Angelegenheit in aller Ruhe zu prüfen. Die Kommission hat dem A.C. das Recht gegeben, die nichtzionistischen Mitglieder des Administrative Committee zu informieren und auch von ihnen Anträge entgegenzunehmen. Der kommende Kongreß könnte dann auf besserer Grundlage die Möglichkeit haben, diese Angelegenheit zur Entscheidung zu bringen. VLADIMIR JABOTINSKY (Rev., Ägypten-Syrien): Der Minderheitsantrag lautet: Die Exekutive der Zionistischen Organisation wird beauftragt, den Vertrag, auf welchem die erweiterte Jewish Agency beruht, zu kündigen und mit dem nichtzionistischen Teil der Jewish Agency in Verhandlungen wegen Änderung der Konstitution der erweiterten Jewish Agency zu treten zwecks Wiederherstellung der Souveränität des zionistischen Kongresses auf dem gesamten Gebiet der politischen Tätigkeit des Zionismus. Eine Begründung dieses Antrages ist in diesem Stadium der Verhandlungen nicht notwendig. Von beiden Seiten hat man sich seit langem einen ganz bestimmten Begriff über denjenigen positiven Wert gemacht, den die gemischte Jewish Agency für die zionistische Entwicklung und Tätigkeit darstellt. Ich irre wohl nicht und dürfte auch wohl nicht übertreiben, wenn ich hier konstatiere, daß die Erfahrungen, die man gemacht hat, als melancholische auf beiden Seiten, sogar auf allen Seiten anerkannt sind. Wir Revisionisten glauben aber, daß es in Bezug auf die ökonomische Kooperation zwischen Zionisten und Nichtzionisten vielleicht noch verfrüht wäre, Konsequenzen zu ziehen. Wir glauben, daß die ökonomischen Ergebnisse in diesen schweren Jahren nicht restlos beweiskräftig sind. Wir glauben an die Möglichkeit einer ökonomischen Kooperation zwischen Zionisten und Freunden Palästinas, die keine Zionisten sind, und glauben, daß diese Kooperation sehr wenig zu tun hat mit den Ergebnissen der letzten zwei Jahre. Andererseits hat auch unserer Meinung nach diese Kooperation sehr wenig damit zu tun, ob die Nichtzionisten, die wir dazu einladen, von uns Ehrungen erhalten oder nicht. Wir haben so viel Achtung vor den außerhalb des Zionismus stehenden Freunden des Palästinaaufbaus, daß wir glauben, sie werden zur Arbeit nicht durch Titel, sondern dadurch bewogen, daß sie Freunde Palästinas sind. Von diesem Standpunkt aus sind wir bereit, alle Formen ihrer Mitarbeit auf ökonomi-

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