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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 351

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 351 (sequence 354)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8159-3484308
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Neiger, Hellmann, Berger, A. Barth, Genachowski 3)"i 2.. Der Kongreß beschließt folgende Resolution: Bis zum Stichtag des Kongreßjahres kann auch nachträglich der Schekel des kongreßlosen Jahres entrichtet werden laut Ausführungsbestimmungen, die die Exekutive erlassen wird. Der Antrag wird abgelehnt. BERICHTERSTATTER Dr. A. BARTH: Wir kommen jetzt zu dem bereits angeführten Vorschlag III der Kommissionsmehrheit. Das ist eine rein technische Vereinfachung, die die Möglichkeit geben soll, daß man im kongreßlosen Jahre bereits den Schekel für zwei Jahre zahlt, um dadurch die Einnahmen des Schekels zu vermehren und die Schekelpropaganda zu verbilligen. Es handelt sich also um keinen Vorschlag von prinzipieller Tragweite. E. M. GENACHOWSKI (Misr., Polen) tritt für Ablehnung des Vorschlages der Kommission ein mit der Motivierung, daß der Schekelverkauf nicht nur Geldbeschaffung, sondern auch zionistische Propaganda bedeute, die in jedem Jähr separat gemacht werden soll. Durch den Vorschlag der Kommission würde die Propaganda geschädigt werden, und es würden sich auch gewisse Mißverständnisse ergeben. Bei der Abstimmung -wird der Antrag III der Kommission mit 72 gegen 63 Stimmen angenommen. Es folgt die Beratung über IV. Schekelquote. Die Schekelquote, die zur Entsendung eines Delegierten berechtigt, soll im Organisations-Statut mit 3000 Schekalim per Kongreßperiode festgesetzt werden, mit folgenden Ausnahmen: 1. Länder, die weniger als 3000, aber mindestens 1500 Schekalim überweisen, sollen zur Wahl von einem Delegierten berechtigt sein. 2. Die für Palästina bestehende Prärogative bleibt aufrechterhalten. Minderheitsvoten : a) Es wird beantragt, Ausnahme 2 zu streichen. b) Es wird folgender Antrag gestellt: Alle Mitglieder der Knesseth Israel in Palästina, die drei Monate vor dem Kongreß schriftlich erklären, daß sie das zionistische Programm anerkennen, sind berechtigt, an den Wahlen zum zionistischen Kongreß teilzunehmen. Auf 1500 solcher registrierten Mitglieder entfällt ein Mandat. BERICHTERSTATTER Dr. BARTH: Zu diesem Punkt liegt ein Protest der Revisionisten gegen die Art der Prozedur vor, den ich mitteilen muß. Herr de Haas hatte den Antrag IV ohne Punkt 2 gestellt, und der Antrag war in dieser Form angenommen worden. In diesem Antrag liegt die Abschaffung der bisherigen Prärogative Palästinas, die darin bestand, daß dort die doppelte Zahl der Delegierten gewählt werden darf. Nachdem dieser Antrag angenommen war, stellte Herr Neustadt in der Kommission zu einem späteren Zeitpunkt den Antrag, daß diese Prärogative aufrechterhalten werden solle. Obwohl dieser neue Antrag das Gegenteil des bereits angenommenen Antrags de Haas besagte, wurde er zur Abstimmung zugelassen und erhielt auch die Majorität. Gegen diese Art der Geschäftsführung wurde seitens der Revisionisten protestiert, sowie auch da-

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