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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 348

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 348 (sequence 351)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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34^ i6. Kongreß-Sitzung: Bericht der Organisationskommission ein Antrag, der nur eine gewisse äußere Beziehung zu dieser Frage hat, sachlich aber auf anderen Gründen beruht. Dieser Antrag lautet: III. ScbekeL In Ländern, in denen die Exekutive dies für durchführbar hält, kann im kongreßlosen Jahr der Schekel zugleich mit dem Schekel des Kongreßjahres entrichtet werden. Die Ausführungsbestimmungen sind von der Exekutive nach Beratung mit der Ständigen Kommission zu erlassen, wobei auch der Endtermin zur Abrechnung solcher Schekalim festzusetzen ist. Das heißt also, daß man zwar nicht im Kongreßjahr den vorjährigen Scheitel nachzahlen kann, sondern daß man in dem vorjährigen kongreßlosen Jahr beide Schekalim entrichten darf. In dieser Form ist der Antrag angenommen worden. Zunächst wird einer der Herren, die den Minderheitsantrag eingereicht haben, das Wort zur Begründung erhalten. ABRAHAM STUPP (Allg.y Ostgalizien — spricht deutsch): "Wir, die wir etwas mit den Organisationsfragen in den einzelnen Ländern zu tun haben, sind zu diesem Kongreß mit der Überzeugung gekommen, daß gewisse Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Struktur der Organisation besser zu gestalten. Die Exekutive hat eine Reihe von Anträgen in dieser Richtung vorbereitet. Die Kommission hat leider alle Anträge abgelehnt, und eigentlich soll alles beim alten Bleiben. In einer Frage sind aber unserer Ansicht nach große Teile der Organisation für eine Änderung. Das ist die Frage des zweijährigen Schekels. Diese Frage wurde bereits am vorigen Kongreß in der Organisationskommission diskutiert. Wie uns heute die Delegierten aus Palästina berichteten, hat man sich dort mit dieser Frage beschäftigt und brieflich und mündlich die Erklärung abgegeben, daß es der Wunsch Palästinas ist, daß der zweijährige Schekel eingeführt wird. Dies hört somit auf, die Frage einer Gruppe zu sein. Denn Sie wissen, wer den größten Einfluß in Erez Israel hat. Was bezwecken wir mit unserem Antrag? In den letzten Jahren ist alles mögliche geschehen, was zu einer Schwächung der Organisation führen konnte. Ich will nicht auf die verschiedenen Spaltungen und Reibungen eingehen. Wir wollten aber ein Übel abschaffen. Über die Grundlagen unserer Organisation kann man verschiedener Ansicht sein. Die einen möchten eine festgefügte Organisation mit ständiger Mitgliedschaft haben. Die anderen möchten eine große Volksbewegung haben. Aber eines steht doch fest, daß wir allmählich dazu gelangen müssen, aus den breiten Schichten der jüdischen Bevölkerung immer mehr Mitglieder für die Zionistische Organisation zu gewinnen. Das geschieht nicht, wenn man den Leuten erlaubt, durch den Ankauf eines Schekels einmal in zwei Jahren ihre Zugehörigkeit zur Organisation kundzugeben. Wenn aber der Jude jedes Jahr durch Ankauf eines Schekels sein Bekenntnis zur Zionistischen Organisation wird abzulegen haben, so wird er allmählich immer mehr mit ihr verbunden und ganz zu ihrem Mitglied werden. Natürlich wäre es am besten, wenn eine radikale Änderung in dem Sinn erfolgte, daß nur der Erwerb des Schekels in jedem der zwei Jahre das Wahlrecht gewährt. Wir wissen aber, daß dies in der ersten Zeit nicht gehen wird, und schlagen daher vor, daß in der ersten Zeit den Leuten die Möglichkeit gegeben wird, auch im zweiten Jahr den Schekel für das kongreßlose Jahr nachträglich zu erwerben. Natürlich hat das auch seine finanzielle Bedeu-

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