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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 329

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 329 (sequence 332)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476288--8137-3484286
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Suprasky y-9 schiedene Palästinawaren zu kaufen. Wenn wir Palästinawaren nicht in der Galuth werden absetzen können, so werden wir unsere Industrie nicht erweitern können. Es wird eine der wichtigsten Aufgaben der zionistischen Landesorganisationen in der ganzen Welt sein, umfassende Propaganda für Tozereth Haarez zu betreiben. Es gab eine Zeit, wo man glaubte, daß wir alle unsere Kräfte auf die Landwirtschaft konzentrieren müßten, daß aber die Errichtung der Industrie eine sehr leichte Sache sein würde. Ich glaube, daß wir auch für die Zukunft unseren Kampf um Boden und landwirtschaftliche Kolonisation fortsetzen müssen- Gleichzeitig müssen wir aber aus den Ereignissen der letzten Jahre, aus dem Simpson- Bericht und der komplizierten Lage, in die wir versetzt wurden, die Lehre ziehen, <laß es einen Wirtschaftszweig — die Industrie — gibt, mit deren Hilfe wir im Laufe der Zeit alljährlich Zehntausende von Menschen nach Erez Israel bringen können. Man will jetzt eine Eisenbahn erbauen, die Erez Israel mit Indien verbindet. Sie wird uns verbinden mit dem Irak, Persien, der Türkei und einem riesigen Hinterland, sodaß Erez Israel in ein Industrieland wie Belgien wird verwandelt werden können. Wir sehen schon jetzt, daß es in Erez Israel Kleinindustrien gibt, die Waren billiger herstellen als Europa. Die Energie des jüdischen Volkes und seine Hingabe wirken als großer Konkurrenzfaktor auch gegenüber -den entwickelten europäischen Industrien. Und wenn wir hier auf dem Kongreß von einer jüdischen Mehrheit in Erez Israel sprechen — und ich glaube, daß beide Parteien, sowohl diejenigen, die es für richtig halten, daß man offen über eine jüdische Mehrheit spricht, wie diejenigen, die es nicht für klug halten, darüber zu sprechen, eine jüdische Mehrheit anstreben — so sollte man nicht vergessen, daß das wichtigste Mittel zur Erweiterung des jüdischen Jischuw in Erez Israel die Entwicklung der Industrie ist. Als Sir Herbert Samuel Erez Israel verließ — und er war kein großer Anhänger der Industrie und war in seinen Worten sehr vorsichtig — erklärte er in einer Ansprache in Tel Aviv, er glaube, daß Tel Aviv und Erez Israel zum Zentrum der Industrie im Nahen Orient werden würde. Wenn wir jetzt die erwähnten Forderungen der Industriellen nicht wenigstens im Rahmen der Möglichkeiten erfüllen, so besteht die Gefahr, daß ein großer Teil der bestehenden Industrie in Erez Israel vernichtet wird, daß ein Teil der 40.000 Personen, die heute von der Industrie leben, zugrundegeht, daß ein Teil der Industrie nach Syrien verlegt wird. Dies würde die Zukunft unseres Jischuw in Erez Israel in hohem Maße gefährden. Wir haben aber auch einen anderen Weg. Wenn wir die Forderungen der Industriellen und des ganzen Jischuw nach Möglichkeit erfüllen, schaffen wir Boden für eine große Einwanderung nach Erez Israel, die uns unserem Ideal, der Errichtung einer nationalen Heimstätte mit einer jüdischen Mehrheit, näherbringen wird. Ich wende mich an den Kongreß mit der Forderung, sich um die Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges zu kümmern, die uns mit minimalen Mitteln die zukünftige jüdische Mehrheit in Erez Israel sichern kann (Lebhafter Beifall). BERICHT DER GESUNDHEITSKOMMISSION. # BERICHTERSTATTERIN MISS PEARL FRANKLIN (Allg., Amerika — spricht englisch): Ich habe den Vorzug, Ihnen den Bericht der Gesundheitskommission des XVII. Kongresses vorzulegen. In Ihren Händen ist ein Bericht der

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