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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 296

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 296 (sequence 299)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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ii. Kongreß-Sitzung: Generaldebatte vergessen hatten, das ist das Wort des Ewigen und das Wort seiner Nebiim, das "Wort, das uns diese Rückkehr für die Geullah der ganzen "Welt versprochen hat. Ich weiß, es ist vielleicht eine Torheit, die Erinnerungen an dieses Wort auf diese Tribüne wiedergebracht zu haben. Aber das sollte nur als erste Anzeige jener Zeit kommen — ob sie nahe oder ferne ist, weiß ich nicht — wo dieser nochmals der königliche Weg Israels werden wird. Dann werden alle Kleinlichkeiten der jetzigen' Politik mit ihren Mechanismen und Parteien- und Klassenkämpfen, was sie in Wahrheit sind, erscheinen: Kleinlichkeiten. Dessen seien Sie sicher. Keiner der heutigen Menschen, keine der verschiedenen Politiken und Methoden und Zieldefinitionen, deretwegen in diesem Kongresse alle Geister so tief betrübt und zerspalten sind, werden uns zum Sieg führen. Keiner! Der Zionismus, im modernen Sinne des Wortes, war am Anfange eine providentielle Notwendigkeit; heute ist er längst ungenügend geworden- Wenn er zum Sieg führen will, soll er sich verneinen und überwinden und zu den ewigen Quellen zurückkehren. Nicht die mechanische Politik der Zahlen und der Parteien wird zum Sieg führen. Nur ein Mensch wird zum Sieg führen, ein Mensch, der im Namen von Gott die Kraft besitzen wird, Israel herrlich zu beherrschen und über alle Parteien und Tendenzen die große Einheit des ganzen Israel wieder zu bauen. Dieser Mensch wird vor den Menschen, vor den Regierungen die elementare Sprache wieder sprechen, die sie von uns Israel bis jetzt umsonst erwartet hatten: die elementare Sprache des Gotteswortes: Gott, unser und euer Gott, hat das versprochen, das sollen wir, die Menschen, realisieren. Kämpfe, Schmerzen, Blut, viel Blut vielleicht, wird noch nötig sein, aber endlich wird der Sieg kommen (Beifall). JIZCHAK BERGER (Allg., Bessarabien — spricht jüdisch): Die Zionistische Organisation Bessarabiens steht auf dem Standpunkt, daß die Grundlage unserer gesamten Politik die praktische Arbeit in Erez Israel ist. Das bestimmt unsere Stellungnahme zu den verschiedenen Fraktionen auf dem Kongreß. Wir verhalten uns mit größter Ehre zu dem linken Flügel, der soviel in Erez Israel geleistet hat. Gleichzeitig müssen wir aber die Tatsache konstatieren, daß bei dem Aufbau von Erez Israel das Privatkapital eine große Rolle gespielt hat. Tel Aviv wurde fast ganz mit Hilfe des Privatkapitals aufgebaut. Die gesamte jüdische Industrie in Erez Israel, die in den letzten Jahren eine besonders starke Entwicklung zu verzeichnen hat, ist ein Resultat des Privatkapitals. Wir müssen leider konstatieren, daß die Arbeit der leitenden Organe bisher eine einseitige war. Das Privatkapital und die Privatinitiative hat bisher in Erez Israel die nötige Hilfe und Information nicht bekommen. Die Elemente des jüdschen Volkes, aus denen sich die Träger des Privatkapitals in Erez Israel rekrutieren, decken sich organisatorisch mit dem Begriff der Allgemeinen Zionisten. Sie haben das Gefühl, als ob sich niemand in der Zionistischen Organisation um sie kümmert, und das schadet unserer ganzen Arbeit. Ich komme aus einem Lande, das einst zum großen russischen Judentum gehörte, das den Zionismus zum größten Teil in das Weltjudentum hineingetragen hat. Von diesem großen russischen Judentum ist nur unser kleines bessarabisches Judentum zurückgeblieben. Trotzdem das bessarabische Judentum verarmt ist,

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