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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 174

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 174 (sequence 177)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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174 6. Kongreß-Sitzung: Generaldebatte minister Sir Edward Grey im Jahre 1916 an den englischen Botschafter in Petersburg Sir George Buchanan richtete und in welchem er ihn beauftragt, bei der russischen Regierung zu sondieren, wie sie sich zum Zionismus verhalten würde. In diesem Telegramm erzählt Grey, worin die „Zionist Aspirations" bestehen. Folgendes ist die Formulierung: „Die Regierung Sr. Majestät glaubt, man müsse jetzt ein Agreement schaffen, welches Attraktion auf die Juden haben wird. Die Meinung der Regierung ist, die Attraktion wäre am stärksten, wenn man ein Arrangement findet, welches vorsieht, daß, sofort nachdem die jüdischen Kolonisten im Lande stark genug angewachsen sind, um mit ihren arabischen Nachbarn zu konkurrieren, sie die Verwaltung der inneren Geschäfte des Landes (mit Ausnahme Jerusalems und der heiligen Stätten) in ihre Hände nehmen." Das zweite Dokument ist ein Memorandum, welches das Foreign Office nebst anderen noch im Februar 1917 vorbereitet hat und das als Grundlage für die Regierung bei der Behandlung der verschiedenen Fragen dienen sollte. Diese Broschüren wurden nachträglich (1920) offiziell veröffentlicht. Eine davon heißt „Zionismus" und stellt die „Jewish Zionist Aspirations" folgendermaßen dar: „Die Zionisten wollen, daß das Land z. Z. verwaltet werde als eine Dependency des britischen Reiches, aber daß seine Verwaltung in großem Maße schon heute in die Hände der Juden vom Kolonisten typ übergeben werden soll. Sie hoffen, daß unter diesem Arrangement die jüdische Bevölkerung bald so wachsen wird, daß sie das dominierende Element (Del. Morris MYER: „Es heißt Faktor!"), also gut, der dominierende Faktor wird (der Herausgeber der jiddischen „Zeit" wird mir später aus seiner tiefen Kenntnis der englischen Sprache mitteilen, worin der Unterschied besteht). Das also war die offizielle Auffassung darüber, worin die „Aspirationen" bestehen. Dieses Büchlein lag am zweiten November 1917 auf jenem Tisch in jenem Zimmer, wo man die Balfour-Deklaration behandelte, als offizielle Grundlage. Und dann kam die Deklaration. Man darf nicht den wichtigsten Teil der Balfour-Deklaration vergessen, die Präambel. Balfours Brief an Lord Rothschild beginnt mit den Worten: „Ich habe das große Vergnügen, Ihnen im Auftrage der Regierung die folgende Deklaration der Sympathie mit den „Jewish Zionist Aspirations" mitzuteilen" — und dann folgt der bekannte Text. Sie wissen, daß es Staatsdokumente gibt, in denen die Präambel die Hauptrolle spielt. Und Sie wissen vielleicht auch, daß von allen Staatsmännern, welche Schottland dem britischen Imperiüm gegeben hat, Balfour der Vorsichtigste war. Er hat nie ein Wort gesagt, das er nicht wirklich sagen wollte. "Wenn ein solcher Mann seine Deklaration — im Auftrage der Regierung — als Ausdruck der Sympathie für die „zionistischen Aspirationen" bezeichnet, so heißt das: Dies war der Sinn der Balfour-Deklaration. Darum steht auch in der Präambel des Mandates ein Ausdruck, welcher die Zensur von wohl 25 skeptischen Staatsmännern passiert hat und doch stehen geblieben ist; „Wiederherstellung" des jüdischen Nationalheimes in Palästina. Jeder Engländer und jeder Jude, ob Zionist oder nicht, versteht, was es bedeutet, wenn man in einem solchen Dokument von „Wiederherstellung" spricht. Man spricht dann nicht von der Schaffung eines neuen Gebildes. Wiederherstellen kann man nur, was schon existiert hat. Und die Art und Weise des jüdischen Nationalheimes, das einmal in Palästina existiert hat, ist jedem Kinde im Judentum und in England bekannt. Die Staatsmänner, welche das Mandat redigiert haben, haben unter dem jüdischen Nationalheim nichts anderes verstanden. v

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