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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 147

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 147 (sequence 150)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Arlosoroff H7 der Routine, dieses Götzen mit den gleichgültigen Augen, so absolut ist wie hier. Alles was technisch, formell oder juristisch von dem gewöhnlichen Standard abweicht, erscheint als ein unübersteigbares Hindernis. Ich bin überzeugt, daß die Sicherheiten, die wir zu bieten haben, rein ökonomisch gesehen, nicht schlechter, die kolonisatorischen Arbeiten, die wir mit Hilfe dieser Anleihe durchführen wollen, nicht weniger produktiv, die Bürgschaften für den Zinsendienst nicht weniger einleuchtend sein werden als diejenigen, die mehr als einmal die brauchbare Grundlage für internationale Kreditopei ationen abgegeben habenc Aber die Jewish Agency ist eben eine neuartige Körperschaft internationalen Rechts. Ihre ordentlichen Einnahmen mögen noch so bedeutend und regelmäßig sein, sie sind eben im juristisch-technischen Sinn keine Steuereinnahmen. Es ist diese Anpassung unserer ersten Anleihepläne an die besonderen Bedingungen unserer rechtlich politischen Existenz, in der ich ein schwierigeres Problem sehe als in unseren Ökonomischen Umständen. Gestatten Sie mir, um zu einem brauchbaren Vergleich zu kommen, heute noch einmal, und zwar dieses Mal vom finanziellen Standpunkt, auf die große griechische Flüchtlings anleih e zurückzukommen. In dem Expose von Nansen, das ursprünglich zur Beschäftigung der Finanzsektion des Völkerbundes mit den Siedlungskrediten für die griechischen Flüchtlinge führte, wird eigentlich nur auf die allgemeine politische und humanitäre Notwendigkeit einer solchen Anleihe hingewiesen. Es heißt da: „A mon avis, la seule maniere de reunir le capital necessaire est d'emettre, sous une forme quelconque, un emprunt international. J'estime qu'il est de Pintiret des autres Membres de la Societe d'accorder cet emprunt au peuple grec, pour lui permettre de retablir, sur des bases solides, son economie nationale. J'ose esperer qu'une question aussi urgente pourra, sans delai, faire Pobjet d'un examen de la part des gouvernements interesses, soit qu'ils en confient Petude au Conseil de la Societe des Nations soit de toute autre maniere. Ii est inutile d'ajouter que le Gouvernement grec serait dispose ä affecter certaines recettes au paiment des interets et ä Pamortissement du capital de cet emprunt." Der Bericht, den das Finanzkomitee des Völkerbundes daraufhin auf Grund eines speziellen Reports eines seiner Mitglieder, Parmentier, erstattete, enthüllt daraufhin das folgende Bild der Gcsamtlage in Griechenland, auf deren einzelne Elemente ich Ihre besondere Aufmerksamkeit lenke. Erstens: Die griechische Währung ist im Augenblick des Berichtes in einer akuten Gefahr, durch Inflation in ihrem Wert unübersehbar zu schwanken. Ein Pfund Sterling ist im Marz 1923 gleich 450 Drachmen, im Dezember gleich 209, im Mai 1924 gleich 226, im September 1924 gleich 257. Zweitens: Im Zeitpunkt des Berichtes laufen nach meiner Berechnung mindestens 32 zu verschiedenen früheren Zeitpunkten aufgenommene griechische Staatsanleihen, für deren Dienst erste und zweite Hypotheken auf den verschiedensten Zoll-, Steuer- und Monopoleinnahmen ruhen. Drittens: Der Anteil der ottomanischen Schuld, der auf Griechenland entfällt, ist überhaupt noch nicht fixiert. Viertens: Die Abtretung der ehemals türkischen Gebiete an Griechenland, auf deren Einnahmen die Regierung die Flüchtlingsanleihe basieren ließ, ist noch gar nicht durch Friedensverträge sanktioniert. Fünftens müssen infolge der allgemeinen Wirtschafts- und Währungslage in die Voranschläge der Steuern, auf die die Anleihe basiert werden soll, große Schwankungskrisen eingerechnet werden. Diese Schwierigkeit wird ganz deutlich, wenn man drei Voranschläge, die von offizieller Seite dem Finanzkomitee des Völkerhundes vorgelegt wurden, nebeneinanderstellt, die sich auf die Steuereingänge beziehen, die der Internationalen Finanzkommission für den Dienst der alten Anleihen unterstehen. Am 4. Mai 1923 berechnet die griechische Regierung in einem Bericht an das Völkerbundsekretariat diese zu erwartenden Eingänge (aus Monopolen, Tabak- und Holzicr"

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