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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 528

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 528 (sequence 666)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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528 19. KONGRESS-SITZUNG: Bericht der Tarbuth-Kommission Del. Rabb. B. G. Remigolski (Misracbi) spricht sich gegen dieses Amendement aus, da es blosse Stimmungssache sei, welche gar keinen Zweck hat, solange nicht die Garantie dafür gegeben wird, dass die Schulen in wahrhaft religiösem Geiste geführt werden können. Vors. Motzkin: Das Amendement wurde von seinem Antragsteller zurückgezogen. Demgemäss wird der Antrag 2 in der von der Kommission beantragten Fassung unverändert angenommen. Es gelangt hierauf der dritte Kommissionsantrag zur Verlesung, er lautet: 3. Aus dem Willen heraus, die kulturelle Arbeit in der Galuth zu festigen, beschliesst der Kongress, dass die Zionistische Organisation sich für die jüdischen Schulen mit hebräischer Unterrichtsprache einsetzen soll und dass Erez Israel einen Hauptpunkt in der Erziehung und in der hebräischen Sprachbewegung bei der Jugend und bei den Erwachsenen bilden soll. Zu diesem Zwecke beschliesst der Kongress, ein besonderes Departement innerhalb der Exekutive für die Erziehungsangelegenheiten der Galuth zu errichten, an dessen Spitze ein Mitglied der Exekutive stehen soll. Felix Rosenblüth (Exekutive): Wir kommen eigentlich erst jetzt zu den Anträgen, die vom Delegierten Grünbaum in seinem Kulturreferat behandelt wurden. Aus den in diesem Referate entwickelten Grundsätzen wollen die Anträge 3, 4 und 5 praktische Konsequenzen ziehen. Die Exekutive empfiehlt, dass diese Anträge ihr zur eingehenden Prüfung überwiesen werden sollen, damit sie das ganze Problem eingehend studieren kann, unter anderm in Verbindung und Beratung mit den Tarbuthorganisationen, und dann dem A. C. Vorschläge unterbreitet. Damit ist nicht gesagt, dass die Exekutive und das A. C. zu einem negativen Ergebnis kommen muss, doch muss die Frage erst gründlich studiert und geprüft werden. Ich beantrage daher, die Anträge 3, 4 und 5 dem Aktionskomitee zu überweisen. I. Grünbaum (A. C.) wendet sich gegen den Antrag Rosenblüth. Wie wir aus den Erklärungen der Exekutive entnehmen, hat sie nichts Prinzipielles gegen diese Vorschläge, sondern nur Bedenken, wie sie sie ausführen soll. Felix Rosenblüth (Exekutive): Es ist nicht richtig, dass sich die Exekutive bereits im Prinzip für die Errichtung eines Erziehungsdepartements im Galuth entschieden hat. (Zwischenruf Grünbaum: Dann muss man erst recht dafür stimmen.) Gerade nach der prinzipiellen Seite hin muss die Frage gründlich geprüft

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