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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 521

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 521 (sequence 659)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7671-3483819
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Ostrovsky, Szold, Persitz, Margulies, Motzkin 521 schule absolut garantiert. Man kann den Misrachischulen keinen Lehrer aufzwingen. Der Waad Beth Hasefer des Misrachi hat die Ernennung der Lehrer in seiner Hand. Es ist nur die Frage, wer zu entscheiden hat, wenn Meinungsverschiedenheiten entstehen, d. h. wenn es sich um die Frage der pädagogischen Qualifikationen des Lehrers handelt. Der Waad Hachinuch hat über pädagogische Dinge zu bestimmen, er ist es, der den Zibbur repräsentiert. Wenn der Direktor zusammen mit dem Waad Hachinuch vor dem Waad des Misrachi erscheint, so bedeutet das ein Aufrichten desselben Tribunals, das im ersten Falle entschieden hat. Nun zur Frage, ob diese Angelegenheit dem A. C. überlassen sein soll. Ich habe auf diesem Kongresse öfters gehört, dass der Kongress durch die Jewish Agency seine Kraft verlieren wird. Zeigen Sie, dass Sie Kraft haben. Del. Rabb M. Ostrovsky (Misrachi) beginnt gegen den Antrag der Exekutive zu sprechen. (Rufe: Abstimmen! Grosse Unruhe im Saal.) Dr. M. Hindes (A. C, Polen): Ich stelle den Antrag auf Schluss der Debatte. Del. Rabb. M. Ostrovsky (Misrachi): Vor zwei Jahren verlangte die Exekutive von uns, wir mögen 19 Lehrer aus den freien Schulen in die Misrachischulen übernehmen. (Unruhe. Zwischenruf: Schrecklich!). Bei denen, die nicht religiös sind, ist das nicht schrecklich, aber für die Religiösen ist das schrecklich. (Beifall rechts.) Diese eine Tatsache bringt uns schon dazu, gegen den Antrag des Schuldepartements zu sein. Wir sind einverstanden, die Angelegenheit dem Aktionskomitee zu übergeben, damit dem Kongress nicht so viel Zeit geraubt wird. Vorsitzender Motzkin: Wir stimmen jetzt über den geschäftsordnungsmässigen Antrag ab, beide Vorschläge dem Aktionskomitee zur Entscheidung zu übergeben. Der Antrag wird mit 1 18 gegen 72 Stimmen abgelehnt. Vorsitzender Motzkin: Es wird gewünscht, dass noch einmal über die beiden Anträge abgestimmt werden soll. Es ist eine juristische Frage, und ich möchte sie nicht entscheiden. Beide Vorschläge sind abgelehnt, ich möchte keine Präzedenzfälle schaffen. An das A. C. überweisen wollen Sie die Anträge nicht, wir müssen deshalb über die beiden Anträge nochmals abstimmen. Die Abstimmung ergibt für den Vorschlag der Kommission 104, für den Vorschlag der Exekutive 130 Stimmen.

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