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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 518

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 518 (sequence 656)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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518 19. KONGRESS-SITZUNG: Bericht der Erziehungskommission III. Eiserner Fonds für Erziehungsu. Kulturarbeit. In der Erkenntnis, dass ausser den nicht genügenden Summen des normalen Budgets die Herbeischaffung grosser Mittel nötig ist, um die Erziehungsarbeit auf eine feste Basis zu stellen, die bestehenden Institutionen weiter zu entwickeln, neue Institutionen auf den Gebieten der Erziehung, Sprache, Literatur, Wissenschaft des Judentums und verschiedener Zweige der Kunst im Lande zu schaffen, nimmt der Kongress den Vorschlag der Frau Schoschannah Persitz, der von der Erziehungskommission angehört wurde, an, betreffend die Schaffung eines „eisernen Fonds für Erziehungs - und Kulturarbeit in Palast i n a". Die für diesen Fonds bestimmten Summen werden im Rahmen des Keren Hajessod festgelegt und der Ertrag wird der Erhaltung von Erziehungs- und Kulturanstalten gewidmet. Der Kongress beauftragt die Exekutive in Palästina, an der Verwirklichung dieses Vorschlages zu arbeiten. Die Exekutive hat eine spezielle Kommission einzusetzen, die in Uebereinstimmung mit dem K. H.-Direktorium einen detaillierten Arbeitsplan und ein Statut des Fonds ausarbeiten, sowie die Verwirklichung dieses Planes beschleunigen soll. Der Kongress beauftragt die Exekutive, der nächsten Sitzung des A. C. den Arbeitsplan zu unterbreiten. Minderheitsvorschlag: 20 Prozent der Einkünfte dieses Fonds sollen der Kulturarbeit in der Galuth gewidmet sein. Vorsitzender Motzkin: Alle Punkte, in denen es keine Minderheitsvoten gibt und gegen die sich die Exekutive nicht ausgesprochen hat, werden durch eine einmalige Abstimmung erledigt. Die Anträge werden mit den vorerwähnten Ausnahmen en bloc angenommen. Miss H. Szold (Exekutive): Ich möchte Sie daran erinnern, dass es das Hauptanliegen der Exekutive in bezug auf die Erziehung in Palästina war, ein Statut zu schaffen. Ich kann Ihnen berichten, dass diese Absicht im grossen ganzen au~h durchgeführt wurde. Zwar wurden nicht alle Paragraphen angenommen, wie sie die Exekutive vorgeschlagen hat, aber im grossen ganzen können wir sagen, dass wir jetzt die Einheitlichkeit des Chinuch gewahrt und dass wir auch dafür gesorgt haben, dass die Autonomie jeder Kategorie unbeschränkt bleibt. Damit nehmen wir den Standpunkt ein, dass die Palästina-Exekutive die administrative Instanz ist; nur in zwei Punkten muss die Exekutive vor dem Plenum erscheinen, um ihren Standpunkt klarzumachen. Der erste Paragraph ist ein budgetärer. Wie Sie wissen, ist die Beziehung der Arbeiterschulen zu dem einheitlichen System eine andere als die Beziehung der Misrachischulen. Die Misrachischulen haben die Vereinheitlichungsidee angenommen, während die Schulen der Waadath Hatarbuth eigentlich nur angegliedert sind; die Palästina-Exekutive ist für die Gehälter der Lehrer der Waadath Hatabuth nicht verantwortlich. Nun

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