Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 491 (sequence 629)
- Language
- German, English, Hebrew
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Kaplansky, Weizmann, Harzfeld, Mossinson, Rosenblüth 491 nehmen. Bis dahin wird sich die Exekutive mit dem Berichterstatter der Kolonisationskommission in Verbindung setzen und nach der Vereinbarung, die zwischen ihnen getroffen wird, wird die Abstimmung morgen erfolgen. Vorsitzender Motzkin erklärt, dass der Permanenzausschuss kein Recht hat, sich in die Führung des Kongresses einzumischen. Er sollte seinen Antrag dem Kongresspräsidium übermitteln. Dr. B. Mossinson: Der Beschluss des Permanenzausschusses lautet auch dahin, dass man sich mit dem Kongresspräsidium in Verbindung setzen soll. Ich habe den Antrag schon jetzt im Plenum mitgeteilt, weil ich, als ich hierher kam, fand, dass man die Frage schon behandelt und abstimmen will. Berichterstatter Ing. S. Kaplansky: Falls der Behandlung der Beschlüsse der Kolonisationskommission die Priorität gewährt werden und die Sicherheit bestehen wird, dass diese Frage morgen abends behandelt wird, bin ich bereit, mich dem Vorschlag Mossinsons anzuschliessen. Vorsitzender Motzkin: Ich möchte den Herrn Präsidenten Weizmann bitten, dass er mit dem Kongresspräsidium eine Beratung in dieser Frage habe und dass wir jetzt nicht über seinen Antrag abstimmen sollen. Was die Bemerkung Kaplanskys anbetrifft, so werden wir den Versuch machen, Zeit dafür in genügendem Masse zu haben. Jedenfalls wird die Frage als erste behandelt werden. Präsident Dr. Weizmann akzeptiert den Vorschlag Motzkins. Vorsitzender Motzkin: Ich bitte den Permanenzausschuss alles zu tun, um seine Arbeit in bezug auf die Zusammensetzung der Exekutive, des Aktionskomitees und unserer anderen Institute bis morgen abend zu Ende zu bringen. Wir behandeln nun den Antrag Kanowitz. Felix Rosenblüth (Exekutive): Wir haben heute bereits in der Vormittags-Sitzung die Frage des zweijährigen Schekels behandelt. Es wurde ein Beschluss gefasst, dessen Konsequenz war, dass die Exekutive ihren Hauptvorschlag, den zweijährigen Schekel einzuführen, zurückgezogen hat. Diese Frage ist nun