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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 416

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 416 (sequence 554)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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416 16. KONGRESS-SITZUNG: Bericht der Immigrations-Kommission 5. Der Kongress protestiert dagegen, dass die Regierung der Einwanderung von Kapitalisten Schwierigkeiten bereitet, indem sie von ihnen den Nachweis eines Vermögens fordert, das den in den Einwanderungsbestimmungen vom Jahre 1925 festgelegten Betrag von 500 Pfund übersteigt. Diese Einschränkungen hindern die Alijah von erwünschten Elementen dieser Kategorie, deren Eingliederung gerade in der jetzigen Periode des wirtschaftlichen Aufstiegs im Lande möglich wäre. Der Kongress beauftragt die zionistische Exekutive, für die Erleichterung der Handwerker-Alijah zu sorgen, vor allem dadurch, dass die Werkzeuge, Arbeitsgeräte und Materialien der Handwerker ihnen auf das Vermögen, das sie bei ihrer Einreise ins Land nachweisen müssen, angerechnet werden. Diese Forderung bezieht sich auch auf die Einwanderung der Angehörigen freier Berufe. 6. Der Kongress protestiert gegen die künstlich aufgerichteten Einwanderungsbeschränkungen, die der arbeitenden Frau das Recht, am Aufbau des Landes teilzunehmen, rauben. Er erblickt darin eine Ursache schweren Schadens in kolonisatorischer Beziehung. Der Kongress stellt fest, dass keinerlei Berechtigung für diese Einschränkung vorhanden ist, weder vom wirtschaftlichen Standpunkt aus noch im Hinblick auf die Möglichkeit der Aufnahme einer Frauen-Alijah im Lande. Er beauftragt die zionistische Exekutive, die vollen Rechte der Frau innerhalb der Alijah zu sichern. Die Zertifikate der Arbeiter-Alijah sind proportionell zwischen Chaluzim und Chaluzoth entsprechend den Bedürfnissen des Landes zu verteilen. Minderheitsantrag: Zusatz: „und gemäss der Zahl der Chaluzim und Chaluzoth, die in den Chaluz-Organisationen organisiert sind. 7. Der Kongress erklärt, dass die Alijah-Gebühren, die von der Palästina-Regierung den Arbeiterein Wanderern auferlegt sind, die Arbeitereinwanderung schwer belasten und im völligen Gegensatz zu dem Geiste des Mandates stehen. Der Kongress beauftragt die Exekutive, energische Schritte zu unternehmen, um die Aiijah-Besteuerung aller Einwanderer abzuschaffen, 8. Der Kongress bestätigt den Beschuss des A. C. vom August 1928, der die Notwendigkeit feststellt, das Einwanderungsgesetz vom Jahre 1925 abzuändern. Er beauftragt die zionistische Exekutive, einen neuen Gesetzentwurf dem A. C. im Laufe des nächsten Jahres vorzulegen. Nach der Beschlussfassung des A. C. über diesen Entwurf soll die Exekutive mit der Mandatarmacht betreffend Erlassung des neuen Einwanderungsgesetzes in Verhandlungen treten. Zu der Ausarbeitung dieses Einwanderungsderungsgesetzentwurfes soll die zionistische Exekutive die Waadath Haalijah in Palästina hinzuziehen. 9. Zur Förderung der Einwanderung von Handwerkern und mittelständischen Elementen ist ein Informationsdienst im Lande und durch die Palästina-Aemter der Galuth einzurichten, welcher die Einwanderer mit den nötigen Informationen über die Möglichkeiten und die Art ihrer Einordnung im Lande versorgt. Um diese Einwanderung zu erleichtern und zu organisieren, betont der Kongress die Notwendigkeit der Organisierung von Alijah- und Ansiedlungsgesellschaften und -Kooperativen, die entsprechend den kolonisatorischen und nationalen Zielen wirken sollen. Die zionistische Exekutive hat dem A. C. ein Arbeitsprogramm gemäss diesen Richtlinien vorzulegen. In ihm soll, gemäss dem Beschluss

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