Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 388 (sequence 526)
- Language
- German, English, Hebrew
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388 13. KONGRESS-SITZUNG: Bericht der Agency-Kommission als Teil der Konstitution aufzunehmen. Ich werde Ihnen nachher empfehlen, folgende Resolution anzunehmen. (R e m e z : In wessen Namen?) Im Namen der Kommission. (Remez: Die Kommission hat sich niemals mir der Frage befasst.) In der Kommission ist die Frage drei- oder viermal behandelt worden. Ueber den Antrag ist zur Tagesordnung übergegangen worden. Gestern fand eine neuerliche Sitzung der Kommission statt; in dieser hat Herr Remez der Meinung Ausdruck gegeben, dass die Resolution nicht Sache der Kommission sei. Das war die Ansicht des Herrn Remez, aber nicht die der Kommission. Sie hat erklärt, dass sie sich für diese Frage für kompetent hält. Daraufhin hat Herr Remez und seine Fraktionsgenossen sowie andere Herren die Kommission verlassen. Die Kommissionssitzung hat aber damit nicht aufgehört, dass einige Mitglieder sie verlassen haben. Es wurde ordnungsgemäss abgestimmt und eine Resolution beschlossen, die dem Kongress zur Kenntnisnahme empfohlen wird: Der Kongress fordert die Exekutive auf, dafür zu sorgen, dass in den Bereich der Tätigkeit der erweiterten Jewish Agency Erez Israels die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse eingeschlossen wird. Vorsitzender Motzkin: Wir gehen nun zu der Behandlung der Punkte über, zu denen Anträge entweder von Seiten der Kommission oder von Seiten einer Minderheit vorliegen. Berichterstatter Dr. G. Halpern: Da zu Paragraph 1 und 2 keine Abänderungsanträge vorliegen, gehen wir zu Paragraph 3 über. Hierzu gibt es einen Minderheitsantrag der Poale Zion, § 3 d), wonach die Worte „solange den Forderungen der Wirtschaftlichkeit Genüge getan wird", gestrichen werden und der Satz dann weiter lauten soll: „Die soziale Form jeder in Palästina zu errichtenden Siedlung soll als eine Sache der Siedler betrachtet werden usw.". Ferner liegt ein Abänderungsvorschlag der Radikalen, Hitachduth und Poale Zion vor, wonach in Absatz d) des dritten Paragraphen der zweite Satz wie folgt lauten soll: „Für alle Arbeiten und Unternehmungen, die von der Agency ausgeführt oder unterstützt werden, hat der Grundsatz der jüdischen Arbeit gewahrt zu bleiben". Ing. S. Kaplansky (A. C, Poale Zion — spricht jüdisch): Ich will Ihnen bei dieser Gelegenkeit in Erinnerung bringen, welche Rolle bei unseren Diskussionen über die Erweiterung der Jewish Agency die Frage des Selbstbestimmungsrechtes der Kolonisten und der Gleichberechtigung der verschiedenen sozialen Siedlungsformen gespielt hat. Ich will hier nicht den Beschluss zitieren, den das Aktionskomitee in seiner Sitzung im Sommer 1928 in bezug auf diese Frage gefasst hat, und möchte nur den Beschluss anführen, den das A. C. in seiner Sitzung vom