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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 317

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 317 (sequence 455)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7467-3483615
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11. KONGRESS-SITZUNG: 317 zwei Jahren durchführen müssen? Meine Herren, kein Mensch, der in Palästina lebt, glaubt, dass die Lösung dieses Problems von irgend einer Exekutive herbeigeführt werden kann. Wir haben nicht die Mittel und keine andere Exekutive wird sie haben, unsere Meinung zu oktroyieren. Und auch die kämpfende Kraft der Arbeiter kann es nicht mit Gewalt durchsetzen. Was Sie wünschen, wünscht diese Exekutive und wird jede Exekutive wünschen, aber ich bin sicher, dass es noch lange Zeit dauern wird, bis Sie und wir zu einer vollen Lösung des Problems kommen werden. Und ich bin auch der Meinung, dass eine gewisse Erziehung der Kolonisten einsetzen muss, aber das braucht Zeit. Vielleicht irre ich, aber ich habe den Eindruck, dass ein wenig dadurch geholfen wurde, dass auch die Kolonisten glaubten, dass diese Exekutive nicht nur eine Parteiexekutive war. Sie hatten nicht volles Vertrauen, aber ein wenig Vertrauen. (Zwischenruf: Was hat das geholfen?) Ich glaube, dass ein kleiner Fortschritt erzielt wurde. Mehr als das werde ich nicht behaupten, aber ich sage, dass keine andere Exekutive an unserer Stelle mehr hätte durchführen können. Herr Baraz hat gesagt, dass die Frage der Statuten der Kwuzoth nicht geregelt wurde, weil die Exekutive in die Autonomie der Kwuzoth eingreifen wollte, ich muss annehmen, dass Herr Baraz mit dieser Frage nicht ganz vertraut ist; denn in Wahrheit hat die Exekutive die Autonomie der Kwuzoth gegen die Arbeiterpartei verteidigt. (Zwischenrufe: Wir bedanken uns.) Ein Punkt in den Statuten gab einer Gesellschaft, die ausserhalb der Kwuzoth stand, das Vetorecht den Beschlüssen der Kwuzoth gegenüber. Wir waren der Meinung, dass die Kwuzoth die Möglichkeit haben sollen, ihre Geschäfte selbst zu führen. Und darum haben wir hierin die Autonomie der Kwuzoth gegen die Arbeiterpartei verteidigt. (Zwischenruf: Wer hat Sie darum gebeten? Hat Ihnen der Kongress den Auftrag erteilt?) Ein zweiter Punkt: Es stand in den Statuten, dass keine Kwuzah das Recht habe, mit irgendwelchen Körperschaften zu verhandeln, ausser mit Hilfe des Nir. Wir haben uns gesagt, dass eine Kwuzah auch das Recht haben soll, direkt mit der zionistischen Exekutive zu verhandeln, und auch in dieser Richtung sind wir daher für die Autonomie der Kwuzoth eingetreten. Meine Herren, Sie können welche Grundlage immer wählen, aber wenn Sie eine gewählt haben, dann bleiben Sie darauf stehen. Sie haben gesagt, dass wir gegen die Autonomie gekämpft haben, ich habe Ihnen bewiesen, dass wir sie verteidigt haben. (Zwischenruf: Spielen Sie doch nicht mit kindischen Paradoxen. Der Vorsitzende rügt diesen Ausdruck.) Herr Remez hat die Exekutive beschuldigt, dass sie Schulden bezahlt hat. Meine Herren, darf ich ein bitteres Wort sagen? Die Palästina- Exekutive hat es nicht so machen können wie der Solei Boneh, sie kann nicht 25 Prozent zahlen. (Aufgeregte Zwischenrufe der Linken.) Herr

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