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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 154

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 154 (sequence 292)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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154 6. KONGRESS-SITZUNG: Generaldebatte den Bericht der Exekutive, so werden Sie sehen, in wieviel Kolonien Investitionen vorgenommen wurden, um die Kolonien zu festigen. (S z k o I n i k : Die Exekutive selbst behauptet es nicht!) Ich will nicht die Verdienste von rechts oder links unterschätzen, aber ich erkläre, dass es nicht ethisch sei, bei der Ausübung der Kritik an der Exekutive nur Mängel aufzuzählen. Sie hat auch grosse Verdienste. Einige Worte wegen des Problems der starken Hand. Es ist ein unpopuläres Thema, ich möchte aber die Genossen von links ersuchen, Geduld zu haben und auch bei diesem Problem den Ernst zu wahren, der bei der gesamten Diskussion herrscht. Es kann eine Zeit kommen, wo man eine starke Hand von links oder von rechts brauchen wird. Auch in der Periode der Konsolidierung ist eine starke Hand nötig. Deshalb erkläre ich im Namen meiner Landsmannschaft, dass wir Vertrauen zur Politik der Exekutive haben, auch wenn wir die Augen vor einzelnen Fehlern nicht verschliessen, die geschehen sind. Der einzige Nachteil des Herrn Sacher ist, dass er nicht versteht, populär zu werden. Das ist ein Fehler seiner Taktik, macht aber doch sein tatsächliches Verdienst in der kritischen Zeit seit dem letzten Kongress nicht geringer. Der Ausbau der Universität, ist das nicht ein Verdienst der Exekutive? Man wird sagen: das Kuratorium. Man wird sagen: Propaganda und Aktionen in Amerika. Aber schliesslich ist der treibende Faktor doch die Exekutive, warum soll man das nicht offen auf dem Kongress erklären und ihr gutschreiben. Was hätte der Kongress gesagt, wenn die Exekutive mit einem nicht bewilligten Ruthenberg-Plan, mit einer nicht bewilligten Konzession für das Tote Meer gekommen wäre? Ihr hättet bestimmt erklärt, dass es infolge der Ungeschicklichkeit und des kleinen politischen Einflusses der Exekutive ist, dass sie nichts durchgesetzt hat. Warum sprecht Ihr nicht darüber, wenn die Exekutive mit diesen zwei Leistungen zu Euch kommt, die grundlegend sind für die jüdische Industrie und für die nationale Bereicherung, auch dann, wenn sie in privaten Händen liegen. Warum erklären wir nicht: das ist das Verdienst der politischen Geschicklichkeit der Exekutive? Ich gehe zur Frage unserer Politik über. So gerecht ich auch in der Abschätzung der Exekutive gewesen bin, bedaure ich, dass ich in dieser Sache nicht einen ähnlichen Weg gehen kann wie früher. Wir fühlen es alle, dass die politischen Arbeitsbedingungen unserer Organisation nicht zufriedenstellend Jnd. Ich bin der letzte, der nicht zugibt, dass es eine kleine Besserung in der Subvention des Schulwesens, in der Reduzierung der Schuld von Tel-Aviv, in der Gewinnung von Zertifikaten, in der Abschwächung der Härten des syrisch-palästinensischen Vertrages gibt. Aber ich glaube trotzdem, dass die Tragödie der politischen Tätigkeit in dem System liegt. Ich will nur unterstreichen, was in Erez Israel mit der Verwaltung geschieht, in der Frage der Klagemauer, in dem Betteln um jede 100 Zertifikate, obzwar die Immigration Anfang

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