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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 153

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 153 (sequence 291)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7303-3483451
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Schwarzbart 153 ermöglicht, eine Uebersicht über alle ihre Kräfte zu bekommen und eine Uebersicht über die junge Organisation, die uns in der Arbeit und in der Verantwortung für die Arbeit folgen wird. Ich muss ferner unterstreichen, dass die Enquete, die in bezug auf Organisationsfragen durchgeführt wurde und in einem hohen Masstab nicht nur technisch-mechanische Fragen berührt hat, sondern auch Fragen der zionistischen Problematik, Fragen, die die dynamische Kraft unserer Bewegung berühren, in unsere Presse und unsere Organisationen neue Impulse, neue Themen hineingebracht hat. Das ist dank der Exekutive und dank der herrlichen Vorbereitung der Enquete geschehen. Dies ist besonders das Verdienst des Organisationssekretärs Dr. Lauterbach. Nun komme ich zur Palästina-Exekutive. Ich will nun die Frage aufwerfen, ob es wahr ist, dass die Palästina-Exekutive eine schlechte gewesen ist und dass ihr nichts gelungen ist und dass sie zum Kongress mit leeren Händen kommt. Im Laufe der letzten zwei Jahre sind ungefähr 48 000 Dunam durch den Jüdischen Nationalfonds erworben worden. (Ada F i s c h m a n : Wer hat den Kauf durchgeführt? Die Exekutive war doch dagegen!) Obzwar es ein Verdienst des Direktoriums des KKL ist, glaube ich dernoch, dass der Reflex des Verdienstes auf die Exekutive fällt, da sie für die gesamte Tätigkeit der Organisation in allen ihren Zweigen verantwortlich ist, sowohl für den Keren Hajessod, als auch für den Keren Kajemeth. Nun zum Problem der Verringerung unserer Schulden. Erinnern Sie sich, in welch einem Zustand wir uns vor zwei Jahren befunden haben. Erinnern Sie sich an die Kreditlosigkeit der Exekutive und die gedrückte Stimmung. Und wenn es der gegenwärtigen Exekutive gelungen ist, die Schulden um die beträchtliche Summe von 150 000 Pfund zu verringern, dann ist es keine Kleinigkeit. Es hat die Kreditfähigkeit der Exekutive gehoben. Es hat den Mut, es hat das Vertrauen der ganzen Welt zu unserer Wirtschaft erhöht. Und wenn man über eine internationale Anleihe spricht und über eine Anleihe vom Völkerbund oder in Amerika, so steht dies im Zusammenhang mit dem Vertrauen, das die Welt unserer Wirtschaft schenkt. Und wenn wir als unseren wichtigsten Zweck die Erzielung einer internationalen Anleihe betrachten, dann ist die Verminderung unserer Schulden eine Vorbedingung für dieses politische und finanzielle Unternehmen. Und daher muss die Verringerung der Schulden nicht nur vom rein finanziellen Standpunkt, sondern auch von einem reifen politischen Gesichtspunkt aus eingeschätzt werden. Aber man beklagte sich hier auch über die Exekutive, dass sie nur eine Konsolidierungspolitik geführt hat und nicht eine Investitionspolitik. Es gibt sicher auf dem Kongress keinen Delegierten von rechts, links oder vom Zentrum, der es nicht bedauert, dass wir nicht imstande sind, in einem rascheren Tempo weiter zu kommen. Aber die Verringerung der Schulden und die Konsolidierung ist eine schwere Pflicht, und man muss gestehen, dass die Exekutive diese Pflicht erfüllt hat. (S k o 1 n i k : Welche Konsolidierung>) Lesen Sie

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