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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite LV

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite LV (sequence 71)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7083-3483231
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LV liehen Vorbereiiungs- und Ameliorationsarbeiten beginnen, um die planmassige Ansiedlung des Irgun Hapoel Hamisrachi gleich bei Beginn der neuen Kolonisationsarbeiten zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke soll eine entsprechende Summe von den Reservegeldern vom landwirtschaftlichen Budget zur Verfügung gestellt werden. 22. Der Kongress erklärt, dass es ein grundlegender Teil des Programms für neue Kolonisation ist, die Ansiedlung von Personen, welche nur teilweise über eigene Mittel verfügen, zu erleichtern und sicherzustellen. Bei der Auswahl der neuen Ansiedler soll für eine gerechte Verteilung der Ansiedlungsmögüchkeiten der Ansiedler mit entsprechender Hachscharah gesorgt werden, unter gebührender Berücksichtigung der sefardischen, jemenitischen und anderen orientalischen Juden. 23. Der Kongress erwartet, dass bei Beginn einer Neukolonisation die Söhne der palästinensischen Bauern als Siedlungselement Berücksichtigimg finden werden. 24. Der Kongress stellt fest, dass das Kolonisationsdepaitement nac!i wie vorher auch diejenigen Siedler fachmännisch beraten und fördern soll, welche ganz mit eigenen Mitteln ihre Ansiedlung erstreben. 25. Angesichts der positiven Erfahrungen in bezug auf die Rentabilität der jüdischen Landwirtschaft in Palästina empfiehlt der Kongress der Exekutive in der Zukunft soweit wie möglich Kreditinstitute zur Finanzierung der neuen Kolonisation heranzuziehen. 26. Ein umfassendes Programm für neue Kolonisation soll die Errichtung von Ansiedlungen für landwirtschaftliche Arbeiter und Arbeitergruppen in der Nähe schon bestehender oder neuer Siedlungen einschliessen. D. Arbeit und städtische Kolonisation 15. Sicherung jüdischer Arbeit. Der Kongress erklärt, dass die Sicherung der jüdischen Arbeit in allen Teilen der jüdischen Wirtschaft Erez Israels eine zwingende Voraussetzung für das Wachstum des jüdischen Jischuw und für die Verwirklichung des Zionismus ist. Die Sicherung der jüdischen Arbeit hat zur Voraussetzung Arbeitsbedingungen, die dem jüdischen Arbeiter ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen und die organisierte Kraft, die das Recht auf jüdische Arbeit schützt und verteidigt. Der Kongress verpflichtet alle Mitglieder der Zionistischen Organisation und ebenso alle Institutionen und Wirtschaften, die von der Zionistischen Organisation und ihren Institutionen unterstützt werden sowie auch alle Gesellschaften und Körperschaften, in denen die Zionistische Organisation oder ihre Institution irgend welchen Anteil haben, das Prinzip jüdischer Arbeit durchzuführen. 16. Die Arbeit in den Kolonien. 1. Der Kongress stellt mit Befriedigung fest, dass sich durch die Anstrengungen der Chaluzim und dank dem nationalen Pflichtbewusstsein des Teiles der Kolonisten, die jüdische Arbeiter beschäftigen, die Zahl der jüdischen Arbeiter in den Pflanzungskolonien dauernd vergrössert.

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