Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 401 (sequence 443)
- Language
- German, English, Hebrew
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3476254-3476284--6886-3483033- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ä. Barth, Hellmann ohne Rücksicht darauf, ob sie in den Hauptbuieaus oder in den Landesstellen tätig sind. Propagandadelegierte gelten nicht als Verwaltungsbeamte:, auch wenn sie innerhalb ihres Aufgabenkreises auch administrative Funktionen ausüben. Die Bestimmungen des § 46 des Organisations-Statuts bleibe, aufrecht. b) Der Kongreß hält es nicht für erwünscht, daß Personen, welche selbst oder durch die Institutionen, die sie repräsentieren, an irgendwelchen budgetären Beschlüssen des A. C. interessiert sind, an den Abstimmungen des A. G. oder seiner Kommissionen über das Budget Anteil nehmen. Der Kongreß beauftragt das A. C., diese Frage in seiner Geschäftsordnung in diesem Sinne zu regeln. Hierzu liegen zwei Minderheitsanträge vor. Der eine schlägt vor, vor dem Worte „Abstimmungen" einzufügen: „Beratungen oder"... der zweite beantragt, das letzte Wort der Resolution „regeln11 in „prüfen' zu ändern. Jetzt folgt noch ein dritter Kommissionsantrag: c) Der Kongreß ist der Auffassung, daß folgende Aemter: Mitgliedschaft im Direktorium des J. G. T., Mitgliedschaft im Direktorium des K. H., Mitgliedschaft im Direktorium des K. K. L., Mitgliedschaft in der Exekutive miteinander nicht vereinbar sind. Diese Bestimmung bezieht sich nicht auf die Governors des J. C. T., K. H. und K. K. L. Der Kongreß beauftragt die zuständigen Instanzen, bei der Besetzung der entsprechenden Stellen diesen Grundsatz zu berücksichtigen. Dr. Jacob Hellmann (A. C, Hitachduth — jüdisch): Es ist sicher, daß dieser Antrag in seiner Auswirkung die Beamtenschaft herabsetzt. In der letzten Zeit wird eine unverantwortliche Hetze gegen die Beamtenschaft inszeniert. Man darf diese nicht entrechten, sie sollen nicht Opfer dieser Hetze werden. Denn es sind nicht die schlechtesten Menschen, die der Bewegung als Beamte dienen, sie sind alle von der zionistischen Idee getragen. Es wäre ein schreiendes Unrecht, Menschen, die dem Zionismus dienen wollen, die elementarsten zionistischen Eechte zu nehmen. Ich bitte Sie daher, Punkt V abzulehnen. 26 401