Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 216 (sequence 258)
- Language
- German, English, Hebrew
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8. Sitzung: Erklärung der Jemenit. Arbeiter worden ist, gesund ist. Aber es ist schwer zu arbeiten, wenn man fortwährend mit einem Strom von Zwischenträgern zu kämpfen hat. Das muß aufhören! Die Krise ist auch ein Stück Psychose; man kann sich ins Feuer reden, man kann aber auch seine Nerven im Zaume halten. Und das ist jetzt geboten in dieser schweren Stunde. Alles andere ist Nebensache. Das ist das Letzte, was ich diesem Kongreß in dieser Stunde zu sagen habe. Wir haben ein schweres Joch auf uns genommen, wir sind auf die Wanderschaft gegangen, jahraus, jahrein, um zu bauen. Wir suchen der Front das zu schaffen, was sie braucht, und es ist Sache desjenigen Teiles, der in der vordersten Linie der Front steht, mutig zu sein und weiterzugehen. (Langandauemder, begeisterter Beifall und Ovationen für Weizmann. Der Kongreß erhebt sich. Aus der Mitte des Kongresses wird die Hatikwah gesungen.) Schluß der Sitzung: 1 Uhr 30 Min. nachts. Ächte Sitzung. Montag, den 5* September 1927. Beginn der Sitzung: 8 Uhr 30 Min. abends. Vorsitzender: Vizepräsident Rabbi Meyer Berlin Israel Cohen (Sekretär der Exekutive) verliest eine Anzahl eingelangter Begrüßungen. Vorsitzender: Herr B a d i c h i hat das Wort zu einer Erklärung namens der jemenitischen Arbeiter. Del. Chaim Badichi (Palästina, jemenit. Arbeiter — hebräisch): Ich will in wenigen Worten die Lage der Jemeniten in Palästina darstellen, obzwar in einer der vorangegangenen Sitzungen Herr Gluska im Namen der Jemeniten gesprochen 216