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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 214

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 214 (sequence 256)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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7. Sitzung: Generaldebatte nicht ins Bockshorn jagen lassen, auch wenn man den Teufel an die Wand malt, und kann mich auch nicht der naiven Auffassung anschließen, wir sollten mit den Nichtzionisten in allen ökonomischen Dingen zusammen arbeiten, nur nicht in politischen. Wissen Sie denn nicht, daß die ökonomischen Dinge in Palästina aufs innigste mit den politischen zusammenhängen? Hat nicht Jabotinsky selbst seine Einstellung ganz auf ökonomischpolitische Grundlagen gebaut? Diese Meinung von der geteilten Arbeit ist ja nur eine Höflichkeitsphrase. In Wirklichkeit sieht die Sache so aus: „Euer Geld wollen wir gerne haben, aber sonst mischt euch in nichts hinein/4 Es geht wirklich nicht an, das eine von dem anderen zu trennen. Machen Sie den Leuten keine Komplimente und sagen Sie offen: „Wir können mit euch nicht arbeiten, wir sind nicht dazu reif oder ihr seid es nicht." Wenn es gelingen wird, — und ich glaube daran — große Summen nach Palästina zu bringen, dann werden die Nichtzionisten die von ihnen investierten Summen mit noch größerer Energie politisch verteidigen, als manche andere es tun. Ich hahe dafür schon Beispiele gesehen. Geehrter Kongreß! Sie haben die Jewish Agency beschlossen, Sie sind souverän, Sie können den Beschluß annullieren, was ich Ihnen aber nicht rate. Haben Sie sie aber einmal beschlossen, dann geben Sie der Sache eine Chance und sehen Sie sich an, wie sie sich auswirkt. Eine Diskussion über diese Frage hatte nur vor dem Beschluß einen Sinn. Also entweder den Beschluß zerbrechen oder vorwärts gehen! Ich hätte noch einige Bemerkungen persönlicher Natur. Die beiden Hauptredner der Opposition haben mir empfohlen, mich zurückzuziehen. Ich bin überzeugt, daß es Jabotinsky aus persönlicher Freundschaft für mich getan hat. Denn persönlich könnte er mir keinen größeren Gefallen erweisen. Wenn die Dinge in Palästina heute besser gingen, wäre ich nicht eine Minute geblieben. Politisch werde ich mich freuen, wenn Sie einen anderen oder ein Komitee wählen. Vor allen Dingen würde ich 214

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