Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 213 (sequence 255)
- Language
- German, English, Hebrew
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Weizmann geleistet worden, die von schwerwiegender politischer Bedeutung sind. Auf dem ganzen Gebiete der Konzessionen, einem Gebiet, das von schwerwiegender politischer und ökonomischer Bedeutung ist, waren wir erfolgreich, erfolgreich auf Grund des Mandates. Das ist etwas, was wohl mehr wiegt als manches, was hier so ausgeischlachtet wird. Eine Chance für die Jewish Agency. Nunmehr einige Worte zur Frage der Jewish Agency. Ich hoffe, sie wird aufhören, die Seeschlange zu bilden. Ich möchte vor allem feststellen, was in Amerika in den Beziehungen zwischen der amerikanischen zionistischen Organisation und meiner Wenigkeit geschehen ist. Zunächst ein Wort über die „Priorität". Wir haben die Priorität Palästinas nicht aufgegeben. Jene haben sie nie angenommen; denn wenn sie sie angenommen hätten, wäre eine Jewish Agency nicht nötig, dann säßen sie alle hier. Deswegen verhandeln wir ja mit diesen Leuten. Ich glaubte und glaube, daß die Taktik in einer gewissen Periode der zionistischen Organisation Amerikas infolge verschiedener Umstände nicht geholfen hat, diese Sache zu fördern, die der Kongreß beschlossen hatte. Ich war gezwungen, wie ich oft gezwungen bin, nicht &us freien Stücken, das zu tun, was ich getan habe. Und ich habe den Mut, es auf mich zu nehmen, in der Hoffnung, daß meine zionistischen Freunde in Amerika, mit denen ich jahrelang aufs innigste zusammengearbeitet habe, es verstehen und weiter mit mir arbeiten werden. Und das ist auch geschehen. Und jeder Versuch, die amerikanischen Zionisten und mich auseinanderzuloben, wie es Jabotinsky mit mir und Wise getan hat, wird fehlgehen. Lassen Sie davon ab. Sie können Argumente anführen, aber versuchen Sie nicht Keile zwischen uns zu treiben. Es würde nichts nützen. Was die Jewish Agency selbst anbelangt, so erinnere ich an die Beschlüsse des Kongresses. Es ist möglich, daß sie gewisse Gefahren in sich schließt. Aber ich kann mich 213