Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 193 (sequence 235)
- Language
- German, English, Hebrew
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 100% known words query
- IRI
…/3476254-3476284--6678-3482825- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Kisch lichkeit anderer Erfordernisse. Ich glaube jedoch, daß es richtig ist, Unternehmer mit Kapital und technischem Wissen dazu zu ermutigen, nach Palästina zu kommen. Ich wage über die Dinge nicht nur auf Grund meiner eigenen dilettantischen Meinung zu sprechen, sondern auf Grund der Ansichten, die von Experten wie Sir Robert Waley Cohen, Mr. Felix Warburg, Sir Alfred Mond, Dr. Lee K. Frankel und anderen geäußert wurden. Der Vertrag mit »Hadassah«. Es ist ein großer Sprung von der Industrie zur Hadassah, aber es ist meine Pflicht, im Namen Ihrer Exekutive in Palästina Ihnen zu erklären, warum wir einstimmig dieses Abkommen mit der Hadassah getroffen haben und weshalb wir Ihnen seine Ratifikation sehr ernst empfehlen. Meine Damen und Herren! Wir waren der Meinung, daß es weder möglich noch wünschenswert sei, den Versuch zu machen, die große Gemeinschaft der zionistischen Frauen in Amerika, die an der Hadassah beteiligt ist, zu zwingen, einen Weg zu gehen, den sie nicht gehen wollten. Die amerikanische Geschichte bietet einige Beispiele, die uns in dieser Sache eine Lehre sein sollten. Wir haben ein Abkommen geschlossen, das die grundlegenden Rechte des Kongresses hinsichtlich der Hadassah wahrt, und die Gründe, die uns zur Unterzeichnung dieses Abkommens führten, bewegen uns auch, Ihnen seine Ratifizierung zu empfehlen, obgleich der Kongreß selbstverständlich in dieser Frage vollständig freie Hand hat. Ich glaube aber, daß Sie, wenn die Hadassah von solchen Zionisten geführt wird wie Miss Szold, die ja als Vizepräsidentin des Kongresses hier unter uns ist, es ihr mit Ruhe überlassen können, die Mängel und Fehler des Vertrages zu verbessern. Das Verhältnis zur Regierung. Viel wurde auf dem Kongreß über unsere Beziehungen zur Mandatarmacht und über die Art der Führung unserer Geschäfte mit der britischen Man- 13 193