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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 139

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 139 (sequence 181)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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lsmojik guten Namen Palästinas in alle Ecken der Welt. 95 Prozent der Mandeln, die aus Palästina exportiert werden, sind jüdische Produktion. Die Orangen von Eechowoth, Eischon le Zion, Ness Zionah, Petach Tikwah und Chederah sind die Monopolfrüchte, auf die Palästina stolz ist. Auf diesem Wege der Privatinitiative hätte man sehr vieles schaffen können, wenn die Exekutive das Geld, das sie für ihre Kolonien und Kwuzoth ausgab, zur Unterstützung der privaten Initiative gegeben hätte. Statt der vierzig Siedlungspunkte hätte sie dann zweihundert in dieser Zeit schaffen können. Bei Privatinitiative kostet die Einrichtung eines Siedlers höchstens 300 Pfund; die Exekutive kostet sie wenigstens das Doppelte. In den Kolonien der Privatinitiative vergrößerte sich die Zahl der Einwohner auch durch solche, die keiner Unterstützung bedürfen; im Gegenteil, sie bringen große Kapitalien mit und beschäftigen viele Arbeiter. Es siedeln sich dort auch viele Handwerker und Produzenten aller Art und Leute mit freien Berufen an, und alle diese vergrößern die Einwohnerschaft der Kolonie und machen sie zu einem sich selbst erhaltenden Gemeinwesen. Hingegen in den Kolonien und Kwuzoth, die durch die zionistische Exekutive gegründet worden sind, ist die Einwohnerschaft sehr begrenzt, eintönig und unfähig, sich zu erweitern. Außerdem wechselt sie oft und hält nicht stand. Von den 41 Siedlungen, die die Exekutive in der ganzen Zeit gegründet hat, sind nur acht heute imstande, sich durch ihre Arbeit zu erhalten, die restlichen 33 Siedlungen brauchen noch immer Unterstützung und niemand weiß, wann sie endlich fundiert sein und sich selbst werden erhalten können. Umsonst ist die Debatte darüber, ob die Verträge durch Vermittlung des Nir oder direkt mit den Siedlern abgeschlossen werden sollen. Mit oder ohne Nir werden noch Generationen vergehen, bis die Siedler imstande sein werden, ihre Schulden zu zahlen. Ich bitte mich nicht mißzuverstehen; wir meinen nicht, daß man mittellose Arbeiter nicht ansiedeln solle; im Gegen teil, viele Arbeiter, die schon lange im Lande arbeiten und sich ausgebildet haben, haben ein Eecht auf Ansiedlung. Man soll aber daraus kein System machen, daß das Eecht auf Boden des Keren Kajemeth und auf Unterstützung durch den Keren Hajessod nur denjenigen gegeben werden soll, die überhaupt nichts haben, während solchen, die genug Arbeitskräfte, eine entsprechende Familie und den guten Willen haben, sich anzusiedeln, keine Unterstützung gewährt wird, weil sie einige hundert Pfund Kapital besitzen. Das Eecht auf den Boden, auf Arbeit und auf die Unterstützung der Fonds muß jedem Juden zuerkannt werden, wer er auch ist, ein aschkenasischer Jude, ein Sefarde oder ein Jemenite, ein Angehöriger einer Partei 139

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