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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 23

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 23 (sequence 65)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Sokolow frieden. Aber äußerlich ruhig, sind wir doch innerlich zerwühlt von jener Unrast, die vom gegenwärtigen Posten immer auf den künftigen zielt, die in jedem Erreichten nur eine Uebergangsstufe erblickt und fiebernd strebt nach möglichst hohem Ziele. Man sagte, uns fehle eine vorgeschriebene Marschroute, ein Programm, Aber das ist ein leicht gesagtes Schlagwort. Nicht Programme f ehlen ums, sondern Mittel. Die Kunst, ein Land ohne genügendes Kapital aufzubauen, ist noch nicht erfunden worden. Was wir w ollen, wissen wir gManz genau. Was wir erbaut, geformt, zusammengeschweißt haben, muß aufrecht erhalten werden. Das erfolgreich Geschaffene in stetem Fortschritt zeit- und zweckgemäß auszubilden, die wirtschaftliche Entwicklung mit fester Hand umsichtig und sorgsam zu pflegen, die nationale Erziehung und Kultur zu fördern — das sind die Fragen, die in unserer Seele brennen. Pläne und Methoden werden von Spezialausschüssen geprüft. Die einen treten an die Sachen mit rein idealen Gesichtspunkten heran, während die anderen sie unter rein realen und geschäftlichen betrachten, wie es ihr Recht und ihre Pflicht ist. Wir wollen und ersehnen eine Vereinigung von höchstem Idealismus und wahrem, gesundem Realismus, höchstmögliche Objektivität und Sachlichkeit. Die Aufgaben des Kongresses. Die Zionistische Organisation, die in den dreißig Jahren ihres Bestehens nicht tot geredet und nicht tot geschrieben werden konnte, beginnt in treuer Erinnerung ihrer Vergangenheit mit frischem Mut eine neue Periode. Sie tritt in diese Periode ein mit sieghaftem Bewußtsein innerer Erstarkung, mit selbstbewußter Genugtuung über errungene und in sicherer Hoffnung zukünftiger Erfolge, mit dem erhabenen Gefühl maßgebenden Einflusses auf das jüdische Volk und auf weite, edeldenkende Kreise der Menschheit und mit dem festen Entschluß, diesen Einfluß für den Aufbau Erez Israels geltend zu machen. Es ist die 23

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