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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 639

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 639 (sequence 650)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Rosenblüth, Thon, Goldberg, Yellin Pfund gelautet, nachher hat das Actions-Comite 2000 Pfund zugegeben und Dr. Weizmann hat aus eigener Machtvollkommenheit als Präsident, unter der Voraussetzung, daß er die Genehmigung vom Actions-Comite erhalten wird, noch 3000 Pfund hinzugefügt. Und damit beträgt das Budget im Ganzen nur 63.000 Pfund. Also Sie sehen, es ist keine so große Gefahr, keine so ungeheure Sache, daß man sagen soll, wir können nicht budgetieren, weil wir nicht wissen, wie viel der Jischuw zahlen wird. Der Beitrag des Jischuw kann nicht groß sein. Aber wir können doch nicht die Lehrerorganisation und die Lehrer einfach streichen, ihnen unseren Teil einfach so hinwerfen und sagen: Du wirst Dir den Rest deines Geldes suchen. Irgendeine Autorität, eine juristische Persönlichkeit muß da sein, die die Verantwortung auf sich nimmt. Nun gibt es eine solche juristische Persönlichkeit heute in Palästina nicht. Will man solche Sachen einführen, dann müssen sie entsprechend vorbereitet werden. Man kann nicht mit einem Male kommen: wir werden das schon regeln; vorläufig aber lassen wir alles in der Schwebe. Aber ich bitte Sie, meine Damen und Herren, nehmen wir diesen Punkt an. Es belastet die Organisation -effektiv nicht mit einer zu großen Verantwortung, aber dafür geben Sie den Lehrern die Möglichkeit, mit Ruhe ihrer Arbeit nachzugehen, mit Ruhe ihren Beruf auszuüben. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Herr Goldberg, Sie wollten eine Erklärung im Namen des Permanenxausschusses darüber geben. Vorsitzender des Permanenzausschusses Abr. Goldberg (jüdisch): Der Permanenzausschuß hat beschlossen, daß wir die Verantwortung nur für den Teil übernehmen, den der Keren Hajessod beistellt, nicht aber für den Teil, den der Jischuw aufzubringen hat. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Es hat sich noch Herr *Dr. Halpern gemeldet und außerdem Herr Datvid Yellin. Herr Yellin! Mitglied des Actions-Comites David Yellin (hebräisch): Meine Herren, ich werde jetzt ein sehr heikles Problem behandeln, und zwar die Lehrerfrage. Es handelt sich dabei um die an den Schulen der Zionistischen Organisation beschäftigten 400 Lehrer, die seit dem Sprachenkampf, das heißt also seit der Begründung der hebräischen Schule, in den Anstalten der Zionistischen Organisation tätig sind. Bis jetzt hatten diese Lehrer immer gewußt, daß es eine für die Bezahlung ihrer Gehälter verantwortliche Stelle gibt, genau wie sie auch wußten, daß es eine Institution gibt, die die Lehrer aufnimmt oder entläßt, das war das Erziehungsdepartement der zionistischen Exekutive, wenn auch bis heute nicht ausdrücklich feststand, daß die zionistische Exekutive die Verantwortung trägt. Es ist nun im Laufe der letzten Jahre sehr oft vorgekommen, daß ein Teil oder sogar alle Lehrer jährlich das Gehalt für zwei oder 639

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