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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 590

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 590 (sequence 601)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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17. Sitzung: Bericht der Kolonisationskommission Der Kongreß erachtet für notwendig oder „fordert". Das soll heißen, daß der Kongreß diesen Posten nicht nur wünscht, sondern beschließt. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Herr Stern, es haben zwei Redner überhaupt gesprochen. Beide haben erklärt, daß sie pro gesprochen haben. Aber ich weiß gar nicht, ob nicht einer von ihnen oontra gesprochen hat, denn es handelt sich nicht um den Vorschlag selbst, Herr Stern, dem wir alle beistimmen, sondern es toanidelt sich uim die Art und Weise, wie der Vorschlag bezeichnet wird, um die Form des Vorschlags. Kein Mensch weigert sich, die praktischen Dinge darin zu sehen, und das muß man auch feststellen. Was Ihr Amendement betrifft, Herr Florentin, so haben wir eine Regel, welche uns vorschreibt, in Fragen des Budgets die Beschlüsse der Budgetkommission abzuwarten. Delegierter Florentin: Es ist aber doch möglich, daß man diesen Beschluß faßt. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Nein, die Budgetkoimimission muß zuerst ihre Beschlüsse vorlegen. Wir können jetzt keine Beschlüsse darüber fassen, wenn wir uns auch /au der Sache sympathisch verhalten. (Zuruf Florentins: „Nicht Sympathien brauchen wir!") Das Wort hat Herr Florentin. Delegierter Florentin: Ich möchte hervorheben, daß wir in der Kolonisations-Kommission die Frage behandelt haben und alle der Meinung waren, daß man 10.000 Pfund beantragen soll, so wie wir das festgesetzt haben. Wie bei anderen Anträgen, so werden wir auch bei diesem Antrag nachher noch die Budgetkommission hören, aber wir werden nicht auf sie warten müssen. Ich schlage deshalb vor, die Anträge der Kommission anzunehmen und prinzipiell 10.000 Pfund für die Zwecke der Kolonisationsarbeit unter den Sephardim in den hier genannten Orten zu billigen. Delegierter Levy Szkolnik (hebräisch): Geehrter Kongreß! Ich bin gegen den Antrag, weil er eine Bevorzugung bestimmter Siedlungspunkte gegenüber den anderen bedeutet. Berichterstatter Dr. Sclimorak: Die Kolonisations-Kommission hat grundsätzlich vermieden, der Exekutive Vorschriften zu machen, welche Siedlungen zu berücksichtigen sind und welche nicht, sondern beschlossen, das der Exekutive zu überlassen. Wenn wir jetzt von dem Vorschlag der Kommission abgehen, werden wir eine Debatte heraufbeschwören, da dann jede Gruppe mit Recht verlangt, daß ihre Punkte ebenfalls berücksichtigt werden. Ich bitte Sie daher, den allgemeinen Vorschlag als Resolution anzunehmen und die Benennung der einzelnen Punkte zu unterlassen. Vorsitzeuder Vizepräsident Motzkin: Der Referent der Kommission spricht sich gegen das Amendement aus. 590

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