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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 574

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 574 (sequence 585)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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17. Sitzung: Bericht der Organisationskommission Berichterstatter Dr. Moses: Einen einzigen Antrag habe ich zu dem Thema, das ich eben berührt habe, namens der Kommission noch vorzulegen. Es handelt sich dabei um die Frage eines Absolutoriums, das wir alle als eine zugleich peinliche und vermeidbare Belastung unserer Kongreßarbeit empfunden haben. Wir schlagen Ihnen daher folgende Bestimmung vor: „Mit dem Abschluß der Generaldebatte gilt die Decharge für die Exekutive ohne Beschluß als erteilt, es sei denn, daß auf Grund eines ausdrücklichen Antrages ein entgegenstehender Beschluß gefaßt wird." Werter Kongreß! Der Sinn des Antrages ist Ihnen, wie ich glaube, klar. Mit diesem Antrag soll ausgedrückt werden, daß eine fruchtlose Opposition nicht weiter geduldet werden soll. Wenn eine Opposition da ist, die Grund hat zu beantragen, daß die Decharge verweigert wird, dann soll sie die Möglichkeit dazu haben. Aber wenn die Situation nicht gegeben ist, dann soll nicht die Majorität aus irgendwelchen formalen Gesichtspunkten genötigt sein, einen Antrag auf ein Vertrauensvotum zu stellen. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Werter Kongreß! Ich glaube, dieser Antrag touoht keine Begründung. (Nach AbstAmimiuaig:) Einßitiinmag angenommen. Herr Professor Brodefcsky hat noch einen Antrag. Berichterstatter Professor Brodetsky: Geehrter Kongreß! Ein Vorschlag der Organisationskommission wegen der „Kleinen Landsmannschaften". Es gibt Länder, wo so wenig Juden leben, daß die dortigen Zionisten nie einen Kongreßdelegierten haben können. Um auch ihnen Gelegenheit zu geben einen Delegierten zu entsenden, legt die Organisationskommission folgenden Antrag vor: Die Landesverbände: a) Skandinavien, b) Finnland, c) Spanien und Portugal sind, auch wenn sie die Mindestzahl von 1000 Schekalim nicht erreicht haben, berechtigt, einen Delegierten zum Kongreß zu entsenden, soierne sie mindestens 200 Schekelzahler aufweisen. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Das Wort hat Herr Dr. Bension z,u einem Amendeiment. Delegierter Dr. Ariel Bension (hebräisch): Geehrter Kongreß! Es liegt hier ein! Antrag vor, daß einige kleine Organisationen, wie zum Beispiel Spanien-Portugal und Skandinavien das Recht haben sollen, einen Delegierten zum Kongreß zu entsenden, wenn sie nur 200 Schekel aufbringen. Ich möchte dazu auf Grund meiner eigenen Wahrnehmungen sagen, daß es im fernen Osten Gebiete gibt, die wenige jüdische Einwohner beher- 574

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