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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 573

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 573 (sequence 584)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Gmwicki, Lipsky, Moses Was zunächst die Form der Wahl der Exekutive anbetrifft, so ist unsere Meinung gewesen, daß in Zukunft die Exekutive nicht mehr vom Permanenzausschuß vorgeschlagen werden soll. Dieser soll sich lediglich auf die Person des Präsidenten der Organisation einigen, welcher die Exekutive zusammenstellen und mit seinem Kabinett unmittelbar vor das Plenum des Kongresses unter Darlegung seines Programmes treten soll. Erhält die Exekutive ein Vertrauensvotum, dann gilt sie als gewählt. Erhält sie aber ein Mißtrauensvotum, so muß der Permanenzausschuß zur Designierung eines neuen Präsidenten wiederum zusammentreten. Werter Kongreß! Es ist leider nicht die Möglichkeit vorhanden, über diesen Vorschlag, der ja schon in der Literatur bekannt ist, hier zu debattieren, wir glauben aber, daß das Actions-Comite diesen Weg für die Zukunft jedenfalls sicherstellen sollte. Ferner sind wir der Meinung, daß die Tagesordnung der Kongresse ebenfalls eine grundlegende Umgestaltung erfahren soll. Der Kongreß soll künftig in drei Teile zerfallen. Der erste Teil soll aus einem allgemeinen Ueberblick über die Lage des jüdischen Volkes und über die Tätigkeit der Zionistischen Organisation sowie der Generaldebatte bestehen. Der zweite Teil soll ausschließlich für die Beratungen der Kommissionen und die Abstammungen über deren Vorschläge im Plenum gedacht sein, der dritte Teil soll dann die Wahlen der neuen Exekutive und der übrigen Körperschaften der Organisation umfassen. Und schließlich sagen wir auf Grund der Erfahrungen, die gerade auf diesem Kongreß gemacht worden sind, daß die Kommissionsarbeit eine einschneidende Aenderung erfahren muß. Unserer Ansicht nach müssen die Kommissionen künftig zusammengesetzt werden auf Grund eines Schlüssels, der für jede Kommission höchstens 12 bis 18 Mitglieder ergibt. Es ist anzustreben, daß ein erheblicher Teil der . Delegierten, frei von Kommissionsarbeit, in der Lage bleibt, ohne jede Unterbrechung an den Plenarverhandlungen des Kongresses teilzunehmen, um die Tätigkeit der Kommissionsmitglieder, über die in den einzelnen Gruppen berichtet werden muß, anzuregen und zu kontrollieren. In solcher Form kann man nicht die Akten darüber schließen, aber wir glauben; daß das Actions-Comite darüber beraten und daß sich ein Ergebnis dieser Beratungen jedenfalls in unserer künftigen Praxis zeigen sollte. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Wir nehmen alle diese sehr wichtigen und interessanten Anregungen zur Kenntnis und übermitteln sie dem Actions-Comite. Herr Dr. Moses, haben Sie noch einen Antrag? 573

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