Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 572 (sequence 583)
- Language
- German, English, Hebrew
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17. Sitzung: Bericht der Organisationskommission Nach durchgeführter Schlußabrechnung über sämtliche von ihm einkassierten Schekelgelder erhält jeder Landesschekelverband einen vom Actions-Comite zu bestimmenden Prozentsatz dieser Gelder als Beitrag zur Deckung der mit der Schekelverwaltung verbundenen Ausgaben. Ich möchte noch hervorheben, daß sogar der Vertreter der Exekutive, Herr Lipsky, denselben Standpunkt einnimmt wie die Minderheit der Kommission, und ich ersuche deshalb den Kongreß in Anbetracht der Wichtigkeit der Sache, unseren Antrag anzunehmen. Mitglied der Exekutive Louis Lipsky: Ich bin dafür, daß ein gewisser Prozentsatz den Landesschekelverbänden zur Verfügung gestellt werden soll, vorausgesetzt, daß ein Höchstmaß dieses Prozentsatzes festgelegt wird. Ich schlage zehn Prozent als Höchstmaß vor. Vorsitzen der Vizepräsident Motzkin: Es ist ein Antrag vorhanden, daß der Landes-Schekelverband einen gewissen Prozentsatz der Schekelgelder als Beitrag ziiir Deckung seiner Unkosten bekomaaen «oll. Wer für dieses allgemeine Prinzip ist, den bitte ich die Haaid zu heben. — Gegenprobe! — Ange n o m m e n. Jetzt kommt ein weiterer Vorschlag, welcher lautet: Der Prozentsatz soll höchstens 10 Prozent betragen. Wer dafür stimmt, den bitte ich die Hand 7äi heben. — Gegenprobe. — Der Antrag ist angenommen. Berichterstatter Dr. Moses: Werter Kongreß! Ich habe Ihnen noch in aller Kürze zu berichten über die Arbeiten der Organisations-Kommission auf dem Gebiet künftiger Gestaltung der Kongresse. Es wird sich hier nicht um Abstimmungen handeln, sondern im Wesentlichen nur darum, daß Sie unseren Bericht entgegennehmen. Die Kommission betrachtet als Grundlage für die endgültige Reform unserer Organisation und unserer Arbeit überhaupt eine abgeänderte Gestaltung der künftigen Kongresse. Die Aufgabe geht dahin, die Kongresse wirklich arbeitsfähig zu machen. Die Kommission hat davon absehen müssen, in dieser Beziehung Beschlüsse zu fassen. Wir sind vielmehr der Meinung, daß diese Frage vom Actions-Comite auf Grund eingehender Beratung geregelt werden soll. Die Kommission übergibt daher das Ergebnis ihrer Verhandlungen der Exekutive mit dem Bemerken, daß ihrer Ansicht nach besonders nach drei Richtungen eine Neugestaltung erforderlich ist, und zwar auf Grund der bei den letzten Kongressen gemachten Erfahrungen. Erstens: in bezug auf die Form, in der die neue Exekutive zu wählen ist. Zweitens: in bezug auf die Tagesordnung des Kongresses. Drittens in bezug auf die Arbeiten der Kongreßausschüsse. 572