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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 563

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 563 (sequence 574)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--6273-3482419
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Brodetsky, Moses liegende äußere und innere Gründe haben die Organisationskommissioh verhindert, Ihnen einen wirklichen kompletten Vorschlag für eine gründliche Reform der Organisation vorzulegen. Die Kommission hat es unter den obwaltenden Umständen für richtig gehalten, unter dem reichhaltigen Material, das ihr vorlag, eine Auslese zu treffen. Erstens hat sie die ihrer Ansicht nach dringlichsten Vorschläge ausgewählt. Zweitens: Die Kommission hat sich in erster Reihe mit diesen Gebieten beschäftigt, in denen die Möglichkeit zu einer abschließenden Regelung gegeben schien. Wir waren der Meinung, werter Kongreß, daß es ein unerträglicher Zustand ist, wenn auf dem Kongreß die Frage der Organisation in ihrer Gesamtheit zur Debatte gestellt werden muß. Wenn der Kongreß die Vorschläge der Organisationskommission akzeptiert, so wird, hoffen wir, wenigstens ein Teil, ein wichtiger Teil der Organisationsfragen für geraume Zeit ganz aus der Debatte der Kongresse ausscheiden. Werter Kongreß! Ich habe es übernommen, Ihnen Vorschläge über zwei Gebiete zu unterbreiten: Erstens über das Gebiet des Schekelwesens und zweitens über die künftige Gestaltung des Kongresses. Was das Schekelwesen anbetrifft, so bringt Ihnen die Organisationskommission eine grundlegende und bedeutsame Reform in Vorschlag mit der Einführung des Einheitsschekels. Die Gründe, die für diese Reform sprechen, sind auf dem letzten Kon greß eingehend erörtert worden. Wir halten es für dringend erwünscht, daß in jedem Lande alle Parteien gemeinsam die größten Anstrengungen machen, die Schekalim zu verkaufen, daß aber das Ringen zwischen den Parteien um die Anhänger statt in den Schekelverkauf in den Wahlkampf verlegt werde. Demgemäß schlagen wir auf Grund eines in der Kommission gefaßten Beschlusses, für den das Gros der Kommission eintrat, während die Minderheit nicht dagegen stimmte, sondern sich der Abstimmung enthielt, folgendes vor: 1. Der Schekel ist in Zukunft für die ganze Zionistische Organisation einheitlich. Im einzelnen wird folgendes bestimmt: a) Die Schekelquittung wird für alle Landes- und Sonderverbände in einer einheitlichen Form ausgegeben. b) Die Schekelverwaltung (Verteilung, Verrechnung, Kontrolle) wird innerhalb eines Landes einheitlich geführt. Der Landesverband und die innerhalb eines Landes bestehenden Gruppen der Sonderverbände bilden zu diesem Zweck eine Arbeitsgemeinschaft (Landes* schekelverband). Die Grenzen des Landesschekelverbandes setzt die Exekutive fest. c) Die Leitung des Landesschekelverbandes (Landesschekelkommission) setzt sich aus den Vertretern des Landesverbandes und der innerhalb des Landes bestehenden Landesgruppen der Sonderverbände zusammen. Die Anzahl der jeder Gruppe zufallen- 36* 565

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