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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 527

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 527 (sequence 538)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Rosenhek, Grünblatt grüßen. Und nun komme ich wieder auf die Frage des Keren Hachinueh zurück. Dr. Klee glaubt, daß wir auf diese Weise Mittel für das Schulwerk bekommen werden. Es gibt eine Organisation „Tarbuth", die Großes leistet, trotzdem sie von der Zionistischen Organisation gar nicht gefördert wird. Wir haben, Gott sei dank, eine ganze Reihe großer und bedeutender Leistungen vollbringen können. Sie aber sind der Erziehungsarbeit gleichgültig gegenübergestanden und haben für die „Tarbuth" nichts getan. Ich glaube deshalb, daß wir un3 mit dem Keren Hachinuch nicht zu beschäftigen haben, sondern einzig und allein die zionistische Leitung für das gesamte Budget verantwortlich machen. Herr Dr. Mossinson hat über die Erziehungsarbeit im Zusammenhange mit der vierten Alij-ah gesprochen. Ich glaube, daß diese Frage auch in der Galuth aktuell ist. Dr. Mossinson ist der Meinung, daß wir uns mit platonischen Forderungen nicht zufrieden geben können. Man muß die Anstalten der „Tarbuth", die die Einwanderer der vierten Alijah vorbereiten, fördern. Aber bis jetzt hat man nichts über die Tarbuth-Organisation gehört. Den Bericht, der in der Lehrerkonferenz erstattet wurde und dem zu entnehmen war, daß die „Tarbuth" in Polen 49 Kindergärten, 122 Volksschulen, 11 Gymnasien und 200 Abendkurse hat, haben sie nicht gehört. Ich glaube, daß gerade diese Anstalten der „Tarbuth" das Einwandererelement für Palästina entsprechend vorbereiten können. Die Teilnehmerzahl in den Abendkursen der „Tarbuth" beläuft sich auf 25.000 Hörer. Aber nur wegen der Nachlässigkeit der zionistischen Führer ist die Lage der Organisation sehr schwierig. Man faßt zwar Resolutionen und nimmt Beschlüsse an, aber tatsächlich wird den Anstalten der „Tarbuth4; nicht die geringste Förderung zuteil. Sind nicht die zionistischen Führer dafür verantwortlich zu machen? Wir haben deshalb in der Erziehungskommission auch diesbezügliche Beschlüsse gefaßt. Wir nehmen an, daß der geehrte Kongreß es verstehen wird, wie wichtig es für die Tarbuth-Organisation ist, von der Zionistischen Organisation offiziell anerkannt und unterstützt zu werden. Ebenso sind wir der Ansicht, daß die einzige hebräische Tageszeitung in der Galuth, „Hajom", von großer Wichtigkeit für die Erziehung und Vorbereitung derjenigen Einwandererelemente ist, die bis jetzt keine Gelegenheit hatten, hebräisch zu lernen. Wir erwarten von der Exekutive, daß sie dieser Frage Aufmerksamkeit schenken wird, und wollen hoffen, daß der Kongreß wenigstens diesmal mit Bezug auf die Erziehungsarbeit in der Galuth, die gerade für die vierte Alijah von großer Wichtigkeit ist, entsprechende Beschlüsse fassen wird. (Lebhafter Beifall.) Delegierter Nathan Grünblatt (hebräisch): Geehrter Kongreß! Die bisherige Debatte uud die Stimmung des Kongresses zeigt uns, welche Bedeutung man bei uns der Er- 527

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