Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 456 (sequence 467)
- Language
- German, English, Hebrew
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12. Sitzung: Palästinadebatte wesentlich weniger als die Mittel, die die Privaten selbst in das Unternehmen steckten — da verlangten wir für die Bank und bekamen, nicht Fifty-Fifty, sondern hundert Prozent der Kontrolle. Und Herr Remez hat sich hier aufgeregt, als ich davon sprach, daß wir, wenn wir in den „Solei Boneh" 70.000 Pfund hereinstecken, gegenüber 8 oder 10.000 Pfund, die die Arbeiter hereingesteckt haben, wenn ich sagte, es erscheine mir zweckmäßig, daß wir dort eine Fifty-Fifty-Verwaltung haben. Und wir haben dieses Silikat durchgehalten, es stecken keine Mittel des Kercn Hajessod drin, das Unternehmen floriert, das Unternehmen zahlt Zinsen, das Unternehmen zahlt jetzt allmählich das Kapital zurück und es würde es rascher zurückzahlen, wenn nicht der Streik dort gewesen wäre, von dem ich weiß, daß die Führer der palästinensischen Arbeiter ihn nicht gebilligt haben, die aber keine Macht hatten, ihm Einhalt zu tun. Ich würde wünschen, sie hätten den Arbeitern gegenüber dieselbe Stärke bewiesen und dieselbe Fähigkeit sich durchzusetzen, wie sie es bisher immer auf den Kongressen taten und wie sie es wohl auch auf diesem Kongreß machen werden. Und die A g u d a t h n e t a i m, auch das ist eine Sache der Privatinitiative gewesen; eine Gruppe russischer Freunde hat viel Geld in die Agudath netaim hineingesteckt, dann kam der Krieg und die Pflanzen mußten verdorren und untergehen, wenn wir nicht eingegriffen hätten. Wir haben eingegriffen, sogar ohne aufgefordert zu sein. Wir haben diese Pflanzungen durchgehalten, und wenn keine Katastrophe passiert, und ich hoffe, sie wird nicht passieren, so wird die Bank an den Krediten an die Agudath netaim nicht verlieren. Ich spreche nicht dagegen, daß man nationale Gelder in solche Betriebe hineinsteckt, die sie nicht zurückzahlen können. Ich bin dafür, und sie wissen es, ich trete dafür ein, daß man solche uneinbringbare Kredite, die seinerzeit vom Keren Hajessod gegeben werden mußten und gegeben wurden, streicht. Aber begreifen Sie nicht, daß solche Kredite nicht vermengt werden dürfen mit den Krediten der Bank? Und weil wir bei der 456