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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 335

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 335 (sequence 346)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--6045-3482191
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Glouska wirtschaftliche Arbeiter bleiben.'4 Das war die Erklärung des Doktor Ruppin, des damaligen Vorsitzenden des Waad Hazirim. Das wird er nicht leugnen können. Aber trotzdem Dr. Ruppin später zurücktrat, behielt die zionistische Leitung die Methode Ruppins weiter bei, und tatsächlich betrachtet man die Jemeniten in Palästina nur als Knechte und nicht anders. Im Jahre 5682 kamen Nachrichten aus allen Gegenden Jemens über schwere Verfolgungen seitens der Regierungsbehörden. Diese Verfolgungen haben dazu geführt, daß sich große Massen von Jemeniten in den Hafenstädten ansammelten. Manche flohen nach Aden, konnten aber nicht nach Palästina gelangen, weil sie keine Visa hatten, da sie ja kein Palästina-Amt haben. Die Vertreter der Jemeniten in Palästina konnten natürlich bei dieser verzweifelten Lage nicht abseits stehen und beschlossen nun, an die zionistische Leitung mit der Forderung heranzutreten, den Jemeniten Zertifikate und den Mittellosen unter ihnen finanzielle Hilfe zu gewähren. Nach langwierigen Verhandlungen schlug ihnen das Einwanderungsdepartement vor, einen Jemenitenrat einzuberufen, welcher ein Zentralkomitee zu wählen hätte, das alle Angelegenheiten der Jemeniten leiten solle, und diesem Zentralkomitee würde dann das Departement die Mittel für die jemenitischen Einwanderer übergeben. Eine Konferenz der Jemeniten Palästinas fand im Jahre 5682 statt, und dort ist eine Reihe von Beschlüssen zur Frage der Alijah gefaßt worden, Nach längerer Beratung kam die Konferenz zu der Ueberzeugung, daß die Judenverfolgungen im Jemen eine Folge der Hetzarbeit einer arabischen Palästina-Delegation sind. Diese Delegation fuhr nach dem Hedschas und erklärte in Dschidda, die nach Palästina auswandernden Juden wollten dort ihren Brüdern, die gegen das arabische Volk in Palästina kämpfen, beistehen. Es sind Bilder gedruckt worden, auf denen die Omar-Moschee mit einer zionistischen Fahne dargestellt wurde. Sie haben diese und noch ähnliche Lügen und Verleumdungen verbreitet. In ihren Briefen forderten sie vom Imam, dem Herrscher Jemens, den jemenitischen Juden die Auswanderung nach Palästina nicht zu erlauben, damit sie dort nicht —- wie sie sagten — das arabische Volk ausrotten. Und die Folgen waren grausame Maßregeln gegen die Auswanderer. Die erwähnte Konferenz behandelte die Fragen der Einwanderung und der Erziehung. Es wurde ein fünfgliedriges Komitee gewählt, zwecks Durchführung der gefaßten Beschlüsse. Das Komitee unterbreitete der zionistischen Leitung einen Budgetvoranschlag, der ihm die Zentralisierung der Alijah in Aden ermöglichen sollte. Aber die zionistische Leitung gewährte dem Komitee keine materielle Unterstützung und das Komitee tat alles mögliche, um mit eigenen Kräften, ohne irgendwelche finanzielle Mittel, die Arbeit durchzuführen. Nach Aden wurde ein jeminitischer Vertreter entsendet, der dort die Zertifikate, die die Regierung durch Vermittlung der zioni- 335

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