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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 323

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 323 (sequence 334)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--6033-3482179
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Weizmann bildet, und heute steht Rhodesia in der Familie der Staaten. Und wenn Palästina Rhodesia wäre, ich glaube, Jabotinsky hätte mit der jetzigen Exekutive keine Diskussion. Aber Palästina ist nicht Rhodesia. Und daran bleibt die Sache hängen. Es geht in der jüdischen Gasse wieder einmal eine Legende, die Legende, daß Palästina eine ungeheuere Menge Staatsländereien hat. In ganz Palästina sind 900.000 Dunam registrierte Staatsländereien vorhanden. Was nicht registriert ist, ist manchmal so schlecht, daß man die Vermessungskosten dafür nicht ausgeben will. Von diesen 900.000 Dunam sind 600.000 in Beisan zum großen Teil vergeben. Es war nicht recht, gewiß, es geschah ohne Berücksichtigung der jüdischen Interessen. Es bleiben also heute 300.000 Dunam Staatsländereien, und ich bin überzeugt, Herr Jabotinsky kann die Lösung der Judenfrage nicht auf diese 300.000 Dunam basieren. Es gibt noch etwas neben dem registrierten Staatsland, das, was man im türkischen Gesetz „Mahlur genannt hat, Land, das nach drei Jahren unterlassener Bearbeitung automatisch an die Regierung fallen soll. Es wird sich nach der Herstellung des Katasters in Palästina herausstellen, daß hier und da Stücke von 30.000 bis 50.000 Dunam im Gerichtswege noch in Regierungsbesitz kommen werden. Wir werden immer darauf bestehen, daß diese Länder, sofern sie anbaufähig sind, womöglich der Jewish Agency zur Verfügung gestellt werden. Ich mache Sie aber darauf aufmerksam, daß schon Fälle vorgekommen sind, daß man uns ziemlich bedeutende Strecken, einmal von 10.000 und einmal, glaube ich, von 40.000 Dunam angeboten hat, daß es aber billiger war, gutes Land zu kaufen, als dieses Land zu einem mäßigen Preis zu nehmen und in den Sand und in die Steine jüdisches Geld zu investieren. Sie sehen: Mit diesem Reserveboden kann man vielleicht auf einem Kongreß argumentieren, nicht aber bei einer Regierung. Es gibt noch Strecken Land, die wir mit unserem Geld werden kaufen müssen, ob wir wollen oder nicht. Es gäbe einen Weg, Herr Jabotinsky, nämlich von der Re- 21* 323

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