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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 307

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 307 (sequence 318)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Weizmann stischen Exekutive über die Reden, die er zu halten hat, und Ausdrücke, die von seiner Seite fallen, sind nicht auf die Verantwortung der Exekutive hin geschehen. Ich will Ihnen aber doch etwas zu überlegen geben. Nehmen wir an, Amery wäre, sagen wir, nach Jerusalem gekommen und hätte vor 70.000 oder 80.000 arabischen Gegnern gesagt: Ich habe die Absicht, die Administration so zu leiten, daß in Palästina in zehn Jahren eine jüdische Majorität entsteht, gleichgültig, welche Folgen Sie daraus ziehen. Ich glaube, mit einer solchen oder einer ähnlichen Erklärung hätte der Kolonialminister uns einen Bärendienst erwiesen. Das hätte vielleicht im Augenblick vom Standpunkt des Kongresses und der Agitation ausgebeutet werden können. Aber auf die Dauer hätte es uns geschadet. Ich weiß, daß die Rede des Kolonialministers auf die Araber einen viel schlechteren Eindruck gemacht hat als auf Herrn Farbstein. Ich kann Ihnen nicht helfen, es ist eben seine Art, sich so auszudrücken. Aber wir wissen auch etwas anderes: Den jetzigen Kolonialminister kennen wir seit vielleicht zehn Jahren. Er war und ist und wird ein konsequenter Freund der zionistischen Bestrebungen bleiben. (Beifall.) Es ist richtig, daß die Regierungskommission, die während der Osterferien Palästina besucht hat, Beunruhigung wegen gewisser Erscheinungen in Tel Awiw fühlte. Ich glaube, man kann ihr nicht das Recht zur kritischen Betrachtungsweise absprechen, umsomehr, als sie oft unsere eigene Presse lesen und dort die Aeußerungen unserer eigenen Beunruhigung finden können. Es ist richtig, daß die Regierung daran gedacht hat, gewisse Maßregeln zu ergreifen, um Erscheinungen, wie Bodenspekulation, Wohnungsmangel usw., einzudämmen. Ich hatte Gelegenheit, mit der Regierung sehr viel und ausführlich, in einer ungefähr dreistündigen Unterhaltung, gerade über diese Dinge zu sprechen und habe dem Actions-Comite und den Kollegen von der Exekutive ausführlich darüber berichtet, und ich glaube, daß die Regierung das getan hat, weil sie ebenso wie wir vor einem Rückschlag besorgt ist. Ich habe aber der Regierung von 20* 307

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