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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 306

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 306 (sequence 317)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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5. Sitzung: Generaldebatte einer kurzen Spanne Zeit, mit den verschiedenen gegen ihn und die Exekutive gerichteten Angriffen zu beschäftigen. Es würde die Geduld des Kongresses sehr in Anspruch nehmen, wollte ich auf die ganze Literatur, die in den letzten sechs Monaten über die Exekutive entstanden ist, ausführlich eingehen. Ich will hier offen und ehrlich bekennen, daß ich diese Literatur zum größten Teil nicht gelesen habe. Ich werde mich also nur auf die grundsätzlichen, beim Kongreß vorgebrachten Dinge beschränken. Das wird auch im ganzen und großen alles sein, was über die jetzigen Zustände zu sagen ist. Der Einfachheit halber werde ich so kurz als möglich in der Reihenfolge der Redner, die in der Generaldebatte gesprochen haben, erwidern. Herr Farbstein war der erste, der die Leitung kritisiert hat. Er begann damit, daß er behauptete, die bestehende Exekutive habe keinen einzigen Fortschritt in der Politik zu verzeichnen gehabt, mit Ausnahme der Eröffnung der hebräischen Universität. Er hatte die Güte, dieser Eröffnung eine politische Bedeutung zuzuschreiben. Wenn ich in meinem und auch im Namen meiner Kollegen herzlich verbunden bin für die Anerkennung, die er dieser Tat gezollt hat, muß ich gleichzeitig bemerken, daß es in der heutigen Situation nicht darum geht, sensationelle, die Imagination und Einbildungskraft der Delegierten begeisternde und erhitzende Ereignisse vorzulegen. Wir stehen heute inmitten einer ernsten, manchmal vom Standpunkte der Galerie des Kongresses oder der Straße in Wien und Warschau vielleicht langweiligen, mühseligen Arbeit. Aber unsere Tätigkeit setzt sich aus diesen kleinen Arbeiten zusammen, und ich kann dem Kongresse mit keinerlei Sensation aufwarten. Es tut mir leid, da muß ich Sie auf künftige Kongresse verweisen. Herr Farbstein hat ferner die Leitung wegen der Ausführungen des Kolonialministers Mr. Amery kritisiert. Ich muß es von vornherein ablehnen, irgendwelche Verantwortung für die Ausführungen des Kolonialministers Amery zu übernehmen. Er berät sich nicht mit der Zioni- 306

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