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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 290

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 290 (sequence 301)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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5. Sitzung: Referat des Arbeitsdepartements handelt es sich um die Steinindustrie. Wenn es der Zionistischen Organisation gelingen wird, die Kinderkrankheiten dieses Arbeitsgebietes zu überwinden, dann werden wahrscheinlich die Privatunternehmer kommen und werden die Steinindustrie zu einer blühenden Industrie machen, aber bis zu diesem Zeitpunkte ist es die Pflicht der Zionistischen Organisation und des zionistischen Arbeits-Departements, die Eroberung der Steinindustrie in Jerusalem und in anderen Gebieten zu fördern. In diesem Falle handelt es sich nämlich um unseren einzigen Bodenschatz. Die Zionistsche Organisation muß alles daran setzen, um dieses Arbeitsgebiet, das zu seiner Entwicklung viele Jahre braucht, aber tausenden von Arbeitern Beschäftigung geben kann, zu einer Arbeitsreserve für die kommende Alij ah auszugestalten. Ich muß hier auch die sozialen Bedürfnisse der Arbeiterschaft erwähnen. Es ist schon oftmals von dieser Tribüne aus hervorgehoben worden, daß wir ohne Staatsmachtmittel den Zionismus nicht werden verwirklichen können. Aber wenn uns diese Staatsmachtmittel nicht zur Verfügung stehen, dann muß eben unsere Bewegung die Erfüllung der Staatsaufgaben auf sich nehmen. Wir haben in Palästina Staatsaufgaben, die weder von der Palästina-Regierung, noch von der englischen Regierung erfüllt werden. Die Zahl der jüdischen Arbeiter ist letztens gestiegen; heute gibt es zwanzigtausend Arbeiter, und vielleicht werden im Laufe von zwei Jahren oder sogar im Laufe eines Jahres zehntausend dazukommen. Zugleich aber tauchen immer mehr Schwierigkeiten auf. Der jüdische Arbeiter benötigt die Sicherung seines Gesundheitszustandes, eine Lebensversicherung; all diese Aufgaben, die zum Schutze unseres wichtigen nationalen Besitztums nötig sind, all diese Institutionen werden wahrscheinlich in Zukunft geschaffen werden, aber unsere Pflicht ist es, schon heute wenigstens die Grundlagen und die wichtigsten Institutionen für die Sicherheit und den Schutz des jüdischen Arbeiters in Palästina zu schaffen. Ich weiß ganz gut. (Zwischenruf des Delegierten 290

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