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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 291

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 291 (sequence 302)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--6001-3482147
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Sprinzak Glouska: Warum sprechen Sie nur von dem aschkenasischen Arbeiter, warum geschieht nichts für die Jemeniten?) Ich spreche jetzt über eine ganz andere Angelegenheit. (Andauernde Zwischenrufe.) Ich spreche jetzt darüber, daß im Laufe der letzten Jahre in Palästina bei den Bauarbeiten und bei verschiedenen anderen Arbeiten, daß im Laufe des Produktiverungsprozesses viele Leute an ihrer Gesundheit Schaden gelitten haben und der Erholung bedürfen. Wir müssen schon heute eine Sozialpolitik befolgen und wir werden keine palästinensischjüdische Wirtschaft schaffen können, wenn wir nicht eine entsprechende Sozialpolitik einschlagen werden. Diese Institutionen werden aber nicht ohne die wohlorganisierte Hilfe desjenigen Staatsapparates, der diese Aufgabe auf sich genommen hat, also ohne die Hilfe der Zionistischen Organisation, geschaffen werden. Ich habe hier eine ganze Reihe von Bedürfnissen aufgezählt, von deren Erfüllung wir uns durch keinerlei irgendwie geartete Budgetkombinationen werden drücken können. Die verschiedenen Partei- und Klassenstandpunkte, die die Redner in den letzten drei Tagen dargelegt haben, werden es nicht verhindern können, die Erfüllung dieser Aufgaben ernstlich in Betracht zu ziehen. Bei der jetzigen Einwanderung von dreißig- bis vierzigtausend Seelen jährlich, die uns die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten bieten, haben wir Probleme zu lösen, die vielfach schwieriger sind als unsere Aufgaben in der Alijahperiode der letzten vier bis fünf Jahre. Es ist unsere Pflicht — und wir werden sie unbedingt erfüllen müssen —, dafür zu sorgen, daß sich die Lage in Palästina nicht katastrophal gestaltet. Wir haben gar keine Garantien einer genügenden Privatinitiative, die uns die Absorbierung des gesamten neuen Einwandererelementes verbürgen könnte; nichts bürgt uns dafür, daß es zu keiner Krise und zu keinen Störungen in der Aufbauarbeit kommen wird. Sicher davor sind wir nur dann, wenn die Zionistische Organisation im entsprechenden Zeitpunkt in der Lage sein wird, neue Arbeitsmöglich- 19 * 291

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