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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 288

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 288 (sequence 299)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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8. Sitzung: Referat des Arbeitsdepartements und wir haben uns auf diese Schwierigkeit vorbereitet. Aber ich betrachte diese schwierige Frage nüchtern und gestatten Sie mir, meine Herren, daß ich sie auch hier so erörtere. Wir haben auch einiges auf dem Gebiete der Vorbereitung der Juden für die landwirtschaftliche Arbeit geleistet, genau wie wir dem jüdischen Arbeiter bei der Eroberung der Straßen- und Bauarbeiten unterstützt und gefördert haben. Aber auf dem Gebiete der Hachscharah der Frauen haben wir in Palästina nicht viel geleistet. Es gibt in Palästina Arbeitsmöglichkeiten für die Frau, aber die Frau der vierten Alijah ist noch nicht so weit vorgebildet, Arbeit zu übernehmen und selbständig ihren Unterhalt zu verdienen. Aber für uns ist es sehr wichtig, für die Frau in Palästina den Weg zu bereiten. Diese Frage ist heute für uns wichtig; morgen wird sie schon für alle interessant sein. Ich kann es mir gar nicht vorstellen, daß im zionistischen Budget für das kommende Jahr kein entsprechender Posten enthalten sein wird, der es der Zionistischen Exekutive ermöglichen könnte, die größte Aufmerksamkeit dieser Frage zu widmen, um hunderten und tausenden von Oloth, Chaluzoth und Nichtchaluzoth, und den tausenden Töchtern der nach Palästina einwandernden Familien die Möglichkeit zu geben und sie mit entsprechenden Kenntnissen auszustatten und ihnen auf diese Weise das Eindringen in die Arbeitszweige, die der Frau entsprechen, in Dorf und Stadt zu ermöglichen. (Beifall.) Ich habe vorhin den Versuch erwähnt, den wir mit dem Verpflanzen des jüdischen Arbeiters in die Kolonien gemacht haben. Ich habe betont, daß es sich dabei nicht nur um die schon bestehenden Kolonien handelt, sondern daß das ein nationales Problem ist, das für die Erreichung unseres Zieles von besonderer Bedeutung ist. Ich kann es mir gar nicht vorstellen, daß diese 2500 Arbeiter, die in der Kolonie vierzig Prozent, manchmal sogar dreißig Prozent des normalen Lohnes des städtischen Arbeiters bekommen, daß sie in den Kolonien werden bleiben kön- 288

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