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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 262

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 262 (sequence 273)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5972-3482118
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7. Sitzung: Generaldebatte ling Schekel zahlt und sonst nichts für Palästina tut oder beisteuert, schon ein guter Zionist ist und daß seine Meinung für den Kongreß maßgebend ist, während der, der hundert Pfund jährlich für den Keren Hajessod gibt und keinen Schekel zahlt, kein Zionist ist und keine Meinung für den Kongreß ausdrücken soll. In den ersten Jahren des Zionismus war die jährliche Sckekelaktion eine Mission. Der Schekel war das Zeichen der Bekehrung zur zionistischen Idee. Er galt als Gesinnungsbekenntnis. Aber diese Zeit ist vorbei, unsere Arbeit ist nicht mehr, den einzelnen Juden zum Zionismus zu bekehren und von ihm den Schekel einzuheben. Unsere Arbeit ist es jetzt, die großen Massen der Juden so zu beeinflußen, daß sie sich der organisatorischen und nationalen Arbeit in Palästina anschließen. Und wir fragen, ob es vernünftig ist» daß, wer bei sich zu Hause die Keren Kajemeth-Büchse hat, wer regelmäßig dem Keren Hajessod beisteuert, nicht Zionist und auch nicht Kongreßwähler sein darf? Die Schekelaktion ist eine ungeheure Erschwerung unserer Arbeit, die immer unter dem Mangel an Mitarbeitern leidet. Die Schekelaktion schafft Summen von unbeträchtlicher Größe, sie erfüllt finanziell und vom Standpunkt der ideellen Propaganda ihre Aufgabe nicht mehr. Wir verlangen vom Kongreß den Beschluß, daß, wer für die zionistische Arbeit ein gewisses Minimum leistet, als Mitglied der Organisation anerkannt und als Sehekelzahler betrachtet werden soll. In England haben wir mit diesem Prinzip einige Versuche gemacht und wir sind mit den Ergebnissen zufrieden. Ich will nicht die Schekelaktion aufgeben, ich will sie erleichtern und erweitern. Mit der Entwicklung des Keren Kajemeth und des Keren Hajessod werden wir so auch eine Vergrößerung der Zionistischen Organisation und eine Stärkung der Bedeutung unseres Kongresses erzielen. (Beifall.) Vorsitzeader Vizepräsident Dr. Klumel: J>3& Wort hat Herr Dr. Ruf eisen. r. Delegierter Dr. Josei Ruf eisen: Hoher Kongreß! Die tschechoslowakischen Zionisten haben sich mit den Problemen des Kongresses eingehend beschäftigt. Sie haben ein Programm angenommen, das Ihnen bereits schriftlich vorliegt oder noch vorgelegt werden wird. Es ist konkret formuliert und sagt vor allem das Wesentliche, was wir zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung meinen. Ein Kommentar dazu ist überflüssig. Wenn ich doch das Wort ergriffen habe, so geschah es deshalb, weil wir das Bedürfnis haben zu erklären, daß wir volles Vertrauen haben zur Politik der Exekutive, welche es verstanden hat, angesichts der schwierigen Verhältnisse im Nahen Orient unseren Willen nach friedlicher Zusammenarbeit mit allen dort wohnenden Völkern unter Festhaltung an den uns durch das Mandat verbrieften Rechten auf unsere nationale Heimstätte in Palästina zur Geltung zu bringen. 262

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