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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 240

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 240 (sequence 251)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5950-3482096
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6. Sitzung: Generaldebatte Kaufmännischen Plan, der wahrhaft schön ist, diese Manifestation zu schaffen, da bin ich einstimmig und ich kritisiere niemanden, der für Nahalal gearbeitet hat. Ich verbeuge mich. Eine Manifestation hat man geschaffen, einen Mittelpunkt. Aber wenn wir mit Ziffern operieren, dann müssen wir doch überlegen: für die 20.000 Dunam des Bodens von Nahalal haben wir doch vier Pfund pro Dunam bezahlt. Unter den heutigen Bedingungen können davon nur ungefähr 8000 Dunam bearbeitet werden; 8000 Dunam, das sind schon zehn Pfund pro Dunam, hundert Pfund pro Hektar. Aber wenn wir noch berücksichtigen, daß man auf Grund einer der modernsten Methoden, von der vielleicht eines Tages Leute aus dem Auslande kommen werden, um zu lernen, auf Grund einer der fortgeschrittensten Methoden, daß man auf diesem Boden 66, ich sage 80 Familien angesiedelt hat, haben wir doch als den Preis von Nahalal 80.000 Pfund für 80 Familien, 1000 Pfund pro Familie, bar 1000 Pfund nur für den Boden verausgabt, bevor der erste Brunnen gebohrt wurde, bevor der erste Weg gebahnt wurde! Auf dieser Grundlage gibt es keinen Keren Hajessod, gibt es keine Nationalanleihe und es gibt kein Golkonda und kein Eldorado in der Welt, um den palästinensischen Boden in demjenigen Umfang, in dem wir ihn brauchen, auf dem freien Markt anzukaufen. Natürlich, das war das Jahr 1921, es war eine Notwendigkeit. Man sagt, man kann heute Land etwas billiger kaufen. Ich begrüße es. Kaufen Sie Land, billiges oder teures Land, kaufen Sie, kaufen Sie Land. Aber, mein Gott, man lebe doch nicht in der Illusion, daß das die Methode der landwirtschaftlichen Kolonisation ist. (Zwischenrufe.) Die Methode der landwirtschaftlichen Kolonisation ist eine andere. Es ist eine Staatsmethode. Es ist eine Staatsmethode. Nach den Ausführungen der beiden statistischen Dokumente über Palästina, die wir offiziell haben — das erste Dokument ist von der Verwaltung in Palästina, der Regierungsreport seit Beginn des Jahres 1921; das zweite Dokument sind die Ausführungen und Mitteilungen des Lord Stanhope im Oberhaus im Mai dieses Jahres. Zwischen den beiden Ziffern sind Widersprüche. Aber eine Tatsache erscheint klar: daß drei Viertel dieses Landes, des Bodens Palästinas unbebaut, vollständig unbebaut und vollständig unbewohnt ist und auch Gegenden ... (Delegierter Blumenfeld: Das ist landläufiger Dilettantismus!) Und von diesem Boden sind nach den Berichten Lord Stanhopes zweieinhalb Millionen schon heute anbaufähig. Von dem andern sagt der Bericht, daß es noch schwer ist zu sagen, welcher Teil von diesem Boden unter besseren Ameliorations- und Bewässerungssystemen brauchbar gemacht werden kann. Nach den Berechnungen Oettingers möchte man sagen, daß vielleicht eine ganze Hälfte des unbebauten Boden Palästinas noch brauchbar ist. (Zwischenruf: Wo denn? Nennen Sie Flächen!) Mag es die Hälfte sein, mag es mehr oder weniger sein, die Tatsache ist diese, es gibt 240

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