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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 223

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 223 (sequence 234)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5933-3482079
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Landau -möglichen Organisationen lernen, wir müssen langsam die hebräische Universität aufbauen, wir müssen den Boden, wir müssen das Volk, wir müssen das Land vorbereiten. Und keiner von uns — wir sind offen genug, um das sagen zu können, was nach Jahrzehnten sein wird — wird lange genug leben, um den Sieg zu sehen, den wir vorbereiten, den unsere Führer, den die Besten unserer Organisation anstreben. Ich glaube nicht, daß die Schwierigkeiten sich mit einem Schlage aus dem Wege räumen lassen. Ich glaube nicht, daß diejenigen, die uns 1800 Jahre verfolgten, die uns 1800 Jahre aus dem Leben treiben wollten, daß diejenigen, die uns auf den Scheiterhaufen verbrannten, die unsere Väter gefoltert, daß diejenigen, die noch heute vor uns Abscheu haben, die über unseren Untergang beraten, daß die sich werden überzeugen lassen von der Wahrheit, von der wir beseelt sind, daß die sich überzeugen lassen werden von der Idee, die so schön und erhaben ist, für die wir kämpfen und für die wir zu sterben bereit sind. Aber wenn wir unsere Kraft, immer mehr Kraft aufwenden, dann werden wir, das ist meine Ueberzeugung, mit jedem Tag langsam, langsam, Schritt für Schritt vorwärts kommen und in Palästina Verhältnisse schaffen, die die Verwirklichung der Idee bedeuten, für die wir leben und kämpfen. Also, meine Damen und Herren, anstatt die Führer der Organisation, die wahrscheinlich auch Fehler gemacht haben — und wer von uns könnte sich rühmen, fehlerfrei zu sein? — also, ich sage Ihnen, anstatt die Hände unserer Führer zu schwächen, müssen wir sie stärken. Die Juden Südafrikas haben es getan, sie haben beschlossen, den Leitern der Zionistischen Organisation in Zukunft dieselbe Unterstützung angedeihen zu lassen, die sie in früheren Jahren von uns erhalten haben. Und daß die finanzielle und moralische Unterstützung des südafrikanischen Judentums etwas wert ist, werden Ihnen dieselben Führer sagen und es werden Ihnen das die Arbeiter sagen können, die in Südafrika für Keren Hajessod und Keren Kajemeth gearbeitet haben. Nun ist es ein ganz anderer Punkt, den ich berühren will und der mir mehr, weit mehr am Herzen liegt. Wir haben, meine Damen und Herren, von der Entwicklung des Hebräischen in Palästina gesprochen. Aber ich sage manchem jungen Manne, der hier vom Klassenkampf gesprochen hat: man macht uns die Arbeit schwer. Man vergällt uns den Genuß an der Arbeit. Wir werden zufrieden sein, wir werden siegreich kämpfen, wir werden unser Ziel erreichen, wenn wir zusammen streiten, zusammen kämpfen, zusammen arbeiten, wenn wir unsere Reihen schließen. Eine der größten Aufgaben der Zionistischen Organisation ist die Vereinigung der verschiedenen zersprengten, zersplitterten, leidenden und blutenden Teile unseres Volkes. (Beifall.) Sie haben wohl gemerkt, daß ich nicht von den Zionisten Südafrikas, nicht von 223

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