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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 217

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 217 (sequence 228)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5927-3482073
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Mereminski also die Möglichkeit nach Palästina einzuwandern, zu bekommen, ja, wenn er sogar schon das Visum bekommen hat, muß er sich, sowie er nach Palästina kommt, Seiner Majestät dem Herrn englischen Alijah-Beamten der Palästinaregierung vorstellen, und wenn diesem der betreffende Jude nicht paßt, dann hat er das Recht, ihn von Palästina zurückzuschicken in das Land, in dem er alle Brücken hinter sich abgebrochen hat. Es ist das schon eine ständige Einrichtung geworden, eine Schundeinrichtung, die Einrichtung des gelben Fleckes auf unserem Rücken, die Deportation nach Polen zurück von Palästina, ein gelber Fleck in unserem freien Palästina. Wo ist die Leitung? Man wirft uns, meiner Meinung nach mit Unrecht, vor, es ist hier gegen uns die Beschuldigung erhoben worden, daß wir gegen die Einwanderung unserer Väter und Mütter seien. Herr Gottlieb, seien Sie vorsichtig mit solchen Worten! Wir stehen jeden Tag vor der Regierung in Palästina, wir schlagen uns herum, um Einreiseerlaubnis für unsere Verwandten zu erlangen, und es ist allen ganz gut bekannt, daß täglich neue Verordnungen erscheinen, die diesen Juden die letzte Möglichkeit zur Einwanderung nehmen, und das nicht ohne Zustimmung der Zionistischen Organisation. Die Siedler von Nahalal wollen gerade wie die von Ein Charod ihre Schwestern, Frauen und die ganze Familie hinüberbringen, die dann in Ein Charod arbeiten. Ich spreche nicht gern davon, aber ich empfinde tiefen Schmerz darüber, daß Palästina nicht ein jüdisches nationales Heim wird, sondern eine Kolonie. (Beifall.) Ja, die Alijah ist sogar zu einer Einnahmequelle der englischen Regierung geworden. Wir werden bald zu den Budgetfragen kommen und wir werden dann um jeden Groschen kämpfen. Wir werden kämpfen nicht nur des Geldes wegen, sondern um Prinzipien. In diesen Tagen werden wir um jeden Groschen kämpfen und da kommen wir zur Frage der Alijah. Ein Drittel der Ausgaben für die Alijah geht für die Regierungsabgaben auf. Jeder von uns, der nach Palästina kommt, muß zahlen. Wem gibt er das? Wo kommt das Geld hin? Mit welchem Recht nimmt man von den Einwanderern, die nach Palästina kommen, mit welchem Recht nimmt man von dem Arbeiter, der ins Land kommt, zwei Pfund pro Kopf? Warum haben wir in den letzten acht Monaten 9000 Pfund und im letzten Jahre 7000 Pfund an Regierungsabgaben bezahlt? 16.000 Pfund von dem Einwanderungsbudget haben wir an die Regierung bezahlt. Haben wir das Geld darum hergegeben, weil die zionistische Leitung England behilflich war, das Mandat zu bekommen und Palästina zu einer strategischen Basis im Mittelmeer auszubauen? (Beifall.) England nimmt uns unser nationales Geld, unsere nationale Ehre wird mit Füßen getreten! Nun komme ich zur letzten Frage. In einer öffentlichen Konferenz, und zwar im Waad Haleumi, haben wir dagegen protestiert, 217

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