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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 214

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 214 (sequence 225)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5924-3482070
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6. Sitzung: Generaldebatte Vorsitzender Vizepräsident Meyer Berlin (welcher zu Begann der vorstehenden Rede den Vorsitz übernommen hall — hebräisch): Das Wort hat Herr Mereminski. Mitglied des Actions-Gomites Israel Mereminski (jüdisch): Werter Kongreß! Nicht dem Umstände zuliebe, daß sich irgendwelche Richtungen geeinigt haben, um geschlossen beim Kongreß aufzutreten und gemeinsam am Aufbau Palästinas zu arbeiten, trotzdem sie den Zionismus verschiedenartig auffassen und auf verschiedenen Wegen an seiner Verwirklichung arbeiten, stehe ich hier auf dieser Tribüne. Unserer Meinung nach soll sich der Kongreß, der nur einmal in zwei Jahren stattfindet, Rechenschaft über die zionistische Lage geben, und wir glauben, daß der zionistische Kongreß nicht nur seine prominenten Führer zu kritisieren und von ihnen Berichte zu verlangen hat, sondern vor allem das, was in Palästina geleistet worden ist, und alle Bemühungen, eine jüdische Mehrheit in Palästina zu schaffen, zu prüfen und in Betracht zu ziehen hat. Und es ist nicht in erster Linie das heutige Palästina, sondern das Volk von morgen, das arbeitende Volk, das uns vor Augen stehen muß und das die Aufgabe des Zionismus ist. Nur von dieser Voraussetzung ausgehend haben wir die Fragen, die vor uns stehen, zu betrachten. Und wenn ich hier spreche, dann glauben Sie mir, daß ich nicht Krieg gegen die Exekutive führen will; ich will reden, weil unsere Unzufriedenheit, die wir im Verlaufe der letzten zwei Jahre auf dem Posten gestanden sind, und weil das starke Streben und der unerschütterliche Wille derjenigen, die Palästina bauen, nach Ausdruck verlangen. Einige Worte zu den politischen Fragen. Es gab in den letzten Jahren, hauptsächlich im letzten Jahre, einige wichtige Ereignisse, und zwar das Memorandum der Zionistischen Leitung an die Mandatskommission und die Antwort derselben, Amerys Erklärung, Samuels Abgang und die Alijah-Verordnung vom Jahre 1925. Ich will nicht die Einzelheiten all dieser Fragen erörtern, ich möchte nur behaupten, daß sich der Bericht der zionistischen Leitung von dem Berichte Samuels nicht unterschieden hat. Ich bin sogar der Meinung, daß der „Samuelismus" im zionistischen Bericht eine größere Rolle spielt als in dem Samuels selbst. Die Leitung hat in ihrem Berichte zionistische Probleme, die Probleme unserer Taktik in Erez Israel so aufgefaßt, wie dies Samuel in seinem Berichte getan hat. Die Leitung hat die Grundursache, die Grundbedingung und die hauptsächlichste Voraussetzung vergessen, daß wir nämlich unsere Forderungen nicht an das Palästina von heute anpassen können, sondern unsere politischen Forderungen und unsere Taktik bei unserer Aufbauarbeit im Lande, das endgültige Ziel, das, was wir in Palästina schaffen wollen,. im Auge behalten müssen. Der Bericht der zionistischen Leitung ist aufgebaut auf den, 214

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