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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 203

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 203 (sequence 214)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5913-3482059
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Ben Gurion Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Ben Ben Gurion, sprechen Sie nicht zu einem Teil des Kongresses, Sie >olh-n zum ganzen Kongreß sprechen. Delegierter Ben Gurion (fortfahrend): Es ist da Herr Suprasky aufgetreten und hat die Freiheit der Einwanderung verteidigt. Wußte Herr Suprasky, daß zur Zeit, noch bevor er in Palästina Besitzungen erwarb, tausende von Arbeitern gehungert haben? Zur Zeit, wo es tausende von Arbeitslosen im Lande gab, daß wir geradezu erstickten (Zwischenrufe), daß w i r es damals waren, die für die Freiheit der Einwanderung gekämpft haben? (Andauernde Unruhe.) Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Das Präsidium fordert Sie zur Ruhe auf! Stören Sie nicht den Reiner! Wenn Sie ihn aber stören werden, dann werden wir seine RedexeiS: verlängern. Es ist nicht angebracht, st1 ine Geginierschiaft aaif diese Weise zum Ausdruck zu bringen. Man muß den Gegner zuerst amhören und Mm dann widerlegen. Delegierter Ben Gurion (fortfahrend): Ich verlange vom Vorsitzenden, daß er mich vor jedweder Gruppe, die mich stören sollte, schütze. Ich betone denjenigen gegenüber, die mich am Weitersprechen hindern wollen, daß sie mich mit solchen Mitteln nicht zum Schweigen bringen werden. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Meine Herren, wir werden nicht eiiajuiben, hier zu .stören. Ich ersuche Herrn. Ben Gurion, nicht so zu schreien (Zwischenrufe umd Unruhe). Herr Ben Gurion "kann sprechen und er wird sprechen (Unruhe und Störungein hatten an). Delegierter Ben Gurion (fortfahrend): Ich will aber trotzdem den Herrn Vorsitzenden ersuchen, mir keine musikalischen Ratschläge zu erteilen. Der letzte Redner hat sich erlaubt, die Verleumdung von den Ueberfällen in Haifa zu wiederholen. Erlauben Sie mir nur einen Moment. Es ist das eine Verleumdung, die mit viel Geschick und mit Hilfe einer großen weltumfassenden Organisation in allen jüdischen Zeitungen, insbesondere in Polen, verbreitet wurde. Es ist das die Verleumdung, daß die Histadruth in Haifa einen Ueberfall auf einen Teil der Arbeiter arrangierte, die nicht in der Histadruth organisiert sind. Gestatten Sie mir Ihnen mitzuteilen, daß der unparteiische Untersuchungsausschuß, der zwecks Aufklärung dieser Angelegenheit eingesetzt wurde, bekanntgegeben hat, daß der Misrachi sein Bedauern wegen der Verleumdungen, die er gegen die Histadruth Haowdim verbreitet hat, auszudrücken habe. (Beifall links und auf der Galerie.) Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Ich erkläre, daß all diejenigen, die hier Gäste sind, die kein Recht haben, am Kongreß teilzunehmen, «zwar zuhören dürfen, aber nicht das Recht haben, an d-en Beratungen des Kongresses teilzunehmen. '203

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